KANTONSSCHULE: Maturaarbeiten gewürdigt

Eine externe Jury zeichnete die Arbeiten von acht Kantonsschülerinnen und -schülern aus. Die Themen sind vielfältig.

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Benjamin Stadler (v. l.), Vera Bernhard, Julia Steinhauser, Rebecca Küster, Benno Riha, Yara Vetsch, Marlon Bruderer, Alexandra Nussbaum wurden für ihre aussergewöhnliche Leistung geehrt. (Bild: PD)

Benjamin Stadler (v. l.), Vera Bernhard, Julia Steinhauser, Rebecca Küster, Benno Riha, Yara Vetsch, Marlon Bruderer, Alexandra Nussbaum wurden für ihre aussergewöhnliche Leistung geehrt. (Bild: PD)

Eines zeichnet alle Arbeiten aus: eine aussergewöhnliche fachliche Leistung. Die Maturaarbeiten von acht Maturandinnen und Maturanden an der Kantonsschule Heerbrugg sind von einer externen Jury, zusammengesetzt aus Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft, ausgewählt worden. Die Themen sind vielfältig, heisst es in einer Mitteilung der Kantonsschule.

Drei Arbeiten sind im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften Anwärter auf den Preis. Darunter die Arbeit von Vera Bernhard, die verschiedene Aspekte von Aluminium als Verpackungsmaterial kritisch beleuchtet und die Folgen des fehlenden Bewusstseins für dessen Recycling an der Kantonsschule Heerbrugg aufgezeigt hat. Alexandra Nussbaum prüfte das Stressmodell von Lazarus an einer Fallstudie einer Familie mit einem todkranken Kind und untersuchte, wo es an Grenzen stösst. Rebecca Küster beantwortete anhand einer selbst verfassten Kindergeschichte die Frage, ob eine Geschichte durch das Feedback der Zielgruppe verbessert werden kann.

Programmiersprache und 3D-Drucker

Auch im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften und Technik sind drei Arbeiten für den Preis nominiert. Das Ziel von Benjamin Stadler war es, aus Legosteinen und Lego-Mindstorms einen 3D-Scanner zu entwickeln, der Dateien liefert, die kompatibel mit gängigen 3D-Programmen sind. Marlon Bruderer befasste sich mit der Energiespeicherung mit Wasserstoff als Speichermedium und machte sich zur Aufgabe, ein Schaumodell zu bauen, das die Produktion, Speicherung und Verbrennung von Wasserstoff umfasst. Benno Riha schrieb mit der Programmiersprache Swift ein eigenes Programm, das Terme einlesen und Gleichungen lösen soll.

Zwei Arbeiten sind im Bereich Sport, Musik und Bildnerisches Gestalten nominiert. Julia Steinhauser schrieb ein Sachbuch über die geschichtliche Entwicklung der Harfe in fünf Epochen und spielte Werke ein, um die jeweiligen Stilmerkmale greifbar zu machen. Yara Vetschs Maturaarbeit liegt ebenfalls in Buchform vor. Sie verfasste und illustrierte ein Erzählbuch über Leukämie.

Am kommenden Donnerstag wird verkündet, welche Arbeiten mit den Anerkennungspreisen in Form von 200 Franken gewürdigt werden und welche drei Schülerinnen und Schüler die Siegerprämien von je 1000 Franken gewinnen. Alle nominierten Maturaarbeiten werden in der Eingangshalle ausgestellt und können dort zwei Wochen begutachtet werden. Die Preisverleihung findet am 18. Mai um 18.30 Uhr in der Aula statt. (Az.)

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