Kanton sucht «Arbeitsplatz der Zukunft»

ST. GALLEN. Der Kanton St. Gallen schreibt die Informatik-Basisinfrastruktur für 4000 Arbeitsplätze in der kantonalen Verwaltung gemäss den Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens nach Gatt/WTO bis 9. Oktober öffentlich aus, wie es im gestrigen Communiqué der Staatskanzlei heisst.

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ST. GALLEN. Der Kanton St. Gallen schreibt die Informatik-Basisinfrastruktur für 4000 Arbeitsplätze in der kantonalen Verwaltung gemäss den Vorgaben des öffentlichen Beschaffungswesens nach Gatt/WTO bis 9. Oktober öffentlich aus, wie es im gestrigen Communiqué der Staatskanzlei heisst. Die verschiedenen Leistungen (Hardware, Software, Dienstleistungen) sollen bis Mitte 2015 in Etappen in die neue Plattform migriert werden. Der entsprechende Betriebsvertrag mit der Abraxas Informatik AG läuft auf diesen Zeitpunkt aus. Vorbehalten bleibt die Genehmigung des Sonderkredits durch den Kantonsrat.

Nicht mehr zeitgemäss

Laut Mitteilung wurde der bestehende elektronische Arbeitsplatz im Jahr 2008 konzipiert und seither nicht mehr angepasst. Die Anforderungen an die Verwaltung hätten sich ständig weiterentwickelt. Die strategische, starre Basisinfrastruktur sei in verschiedener Hinsicht nicht mehr zeitgemäss. Und es erhöhten sich die Risiken für Betriebsstörungen «inskünftig wesentlich».

Stärker auf Prozesse ausrichten

Der Kanton St. Gallen will die Informatik künftig stärker auf die Geschäftsprozesse ausrichten. Damit soll die Grundlage dafür geschaffen werden, dass in verschiedenen Aufgabenbereichen, zum Beispiel bei der Kantonspolizei, mobile Geräte eingesetzt werden können, heisst es im Communiqué. (red.)