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KANTON ST.GALLEN: Viele Dieselautos im kantonalen Fahrzeugpark

In der Fahrzeugflotte des Kantons St.Gallen hat es 421 Benzin– oder Dieselautos, aber nur 22 Fahrzeuge mit alternativem Antrieb. In einem Vorstoss aus dem Kantonsrat wird der Verzicht auf Dieselautos verlangt.
Der Kanton solle möglichst schadstoffarme Fahrzeuge verwenden, fordert das Postulat. (Bild: Archiv/Keystone (Symbolbild))

Der Kanton solle möglichst schadstoffarme Fahrzeuge verwenden, fordert das Postulat. (Bild: Archiv/Keystone (Symbolbild))

In städtischen Ballungsräumen und entlang stark befahrener Strassen habe sich die Belastung mit gesundheitsschädigenden Stickoxiden in den letzten zehn Jahren kaum verändert, führt SP-Kantonsrat − und VCS-Co-Präsident − Ruedi Blumer in seinem Vorstoss aus.

Die öffentliche Hand sei ein bedeutender Beschaffer von Fahrzeugen − mit direkten Folgen für die Lufthygiene. Die Verwaltung müsse mit gutem Beispiel vorangehen und beim Kauf neuer Fahrzeuge möglichst saubere Modelle berücksichtigen.

Im Visier hat der Parlamentarier vor allem Dieselautos: Ein Jahr nach «Diesel-Gate» dürfe erwartet werden, dass bei der Fahrzeugbeschaffung der Verwaltung auf Dieselfahrzeuge verzichtet werde, fordert er.

In ihrer Antwort gibt die Regierung einen Überblick über die Zusammensetzung des Fahrzeugparks des Kantons: Von den 443 Personen− und Lieferwagen werden 263 von der Kantonspolizei benutzt und 76 vom Tiefbauamt. Der Rest verteilt sich auf die übrige Verwaltung.

Darunter sind 15 hybride Modelle: Dreizehn sind mit Benzin-Elektromotoren und zwei mit kombiniertem Elektro− und Gasantrieb unterwegs. Dazu kommen zwei Elektrofahrzeuge − die die Kantonspolizei nutzt − sowie fünf Erdgasautos. Die weitaus grösste Gruppe sind allerdings die 307 Dieselautos im Besitz des Kantons.

Keine ökologischen Vorgaben

Es gebe weder allgemein gültige Leitlinien noch spezifische Vorgaben für die Beschaffung von schadstoffarmen Fahrzeugen, schreibt die Regierung. Ökologische Kriterien würden sehr wohl berücksichtigt: In der Regel beschaffe die Verwaltung Autos, die dem neuesten Stand der Technik entsprächen. Der Erfüllung der aktuellsten Abgasnormen werde dabei «ein hohes Gewicht beigemessen».

Es sei kein strategisches Ziel, gänzlich auf Dieselfahrzeuge zu verzichten. Ein kantonales Mobilitätskonzept sei momentan «aus grundsätzlichen und auch aus finanziellen Gründen» zurückgestellt. Es sei aber geplant, «demnächst» einen Rahmenvertrag für das Mobility-Carsharing für die ganze Verwaltung abzuschliessen, so die Regierung. (sda)

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