Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kandidatin nach Rückzug bearbeitet

Die Leitung der Regionalpartei St. Gallen-Gossau steht klar hinter der Kandidatur von Susanne Vincenz-Stauffacher fürs Präsidium der FDP-Kantonalpartei.

Am kommenden Donnerstag wird an der Mitgliederversammlung in Rapperswil das Präsidium der FDP-Kantonalpartei neu besetzt. Nach ihrem früheren Rückzug ist auch Susanne Vincenz-Stauffacher (Abtwil) wieder im Rennen (Tagblatt von gestern).

Die Leitung der FDP-Regionalpartei St. Gallen-Gossau steht hinter dem Wahlvorschlag. Sie hat gemäss gestriger Mitteilung mit 13 Ja bei zwei Enthaltungen beschlossen, ihn der kantonalen Mitgliederversammlung vom Donnerstag zu unterbreiten.

Der Kandidatur war in den letzten Wochen ein Hin und Her vorangegangen. Susanne Vincenz-Stauffacher hatte diese früh angemeldet, sich Mitte September aber zurückgezogen, weil die Leitung der FDP-Kantonalpartei entschieden hatte, nicht wie erwartet einen Einer-, sondern einen Dreiervorschlag zu unterbreiten. Neben Vincenz-Stauffacher kandidieren Raphael Frei (Rorschacherberg) und Urs Stillhard (Mosnang) für das Amt.

Verzicht löste Reaktionen aus

Der Rückzug der einzigen im Rennen stehenden Frau habe verschiedene Reaktionen ausgelöst, schreibt die FDP-Regionalpartei St. Gallen-Gossau in ihrer Mitteilung. Mehrere Personen von innerhalb und ausserhalb der FDP hätten gegenüber der regionalen Parteileitung den Entscheid zum Verzicht bedauert. Verschiedentlich sei der Wunsch geäussert worden, Susanne Vincenz-Stauffacher der Mitgliederversammlung trotz Rückzug als Kandidatin vorzuschlagen.

Vor diesem Hintergrund habe die Leitung der FDP St. Gallen-Gossau mit der potenziellen Kandidatin das Gespräch gesucht, schreibt die Regionalpartei. Diese sei aufgrund der Reaktionen, die sie auch direkt erhalten habe, weiterhin am FDP-Kantonalpräsidium interessiert und entsprechend bereit, eine allfällige Wahl anzunehmen.

Die Kandidatur von Susanne Vincenz-Stauffacher fürs FDP-Kantonalpräsidium ist aus Stadtsanktgaller Sicht speziell interessant, weil die Abtwilerin in der Vergangenheit immer wieder einmal als mögliche Kandidatin für die Stadtregierung genannt worden war. Öffentlich hat sie allerdings nie durchblicken lassen, ob sie dieses Amt wirklich reizen würde. Ob dem so ist, könnte sich allerdings schon 2018 (bei einem frühzeitigen Abgang von Stadtpräsident Thomas Scheitlin) oder dann 2020 (bei seinem regulären Rücktritt) weisen. (pd/vre)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.