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Kampfwahlen: Auch die SP steigt ein

Die SP der Stadt St. Gallen will im Herbst mit ihrem Bisherigen Peter Jans und einer zusätzlichen neuen Kandidatur ins Wahlrennen um die fünf Stadtratssitze starten. Der entsprechende Entscheid ist gefallen und offenbar mindestens eine Person gefunden, die kandidieren will.

Die SP der Stadt St. Gallen will im Herbst mit ihrem Bisherigen Peter Jans und einer zusätzlichen neuen Kandidatur ins Wahlrennen um die fünf Stadtratssitze starten. Der entsprechende Entscheid ist gefallen und offenbar mindestens eine Person gefunden, die kandidieren will.

Vermutlich eine Frau

Wen die SP-Parteileitung der Basis Anfang Juli zur Nomination vorschlagen will, ist noch nicht bekannt. Die SP-Stadtpartei hat auf kommenden Montag zu einer Medienorientierung eingeladen. Dort dürfte der oder die Kandidierende vorgestellt werden. Mit grösster Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um eine Frau.

Mit der Stadtratskandidatur bekräftigt die SP den alten, auf der Stärke der Parteien im Parlament beruhenden linksgrünen Anspruch auf zwei Stadtratssitze. Dass sie dies gerade jetzt tut, ist eine Reaktion auf die Kampfkandidatur der FDP mit Marcel Rotach. Ohne das Vorpreschen der Freisinnigen wäre die SP wohl einzig mit ihrem bereits dafür nominierten Bisherigen Peter Jans ins Rennen gestiegen.

Spezielle Ausgangslage

Derzeit setzt sich die fünfköpfige St. Galler Stadtregierung aus Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP), Stadträtin Patrizia Adam (CVP) sowie den Stadträten Nino Cozzio (CVP), Markus Buschor (parteilos) und Peter Jans (SP) zusammen. Bisher liegen keine Rücktritte vor; die fünf Bisherigen wollen im Gegenteil alle wieder antreten.

Bei dieser Ausgangslage waren Erneuerungswahlen in die Stadtregierung in den letzten Jahrzehnten immer eine reine Formsache. Dies auch, weil die im Parlament vertretenen Parteien immer darauf verzichteten, neue Kandidatinnen und Kandidaten gegen Bisherige anrennen zu lassen. Ein Neuer, so hiess es, habe sowieso keine Chancen, einen Bisherigen aus dem Sattel zu heben. Kampfwahlen mit ungewissem Ausgang gab es, wenn vakante Sitze zu vergeben waren.

FDP will zweiten Sitz zurück

Diesen Herbst ist es anders. Die FDP rechnet sich Chancen aus, mit Marcel Rotach auch gegen fünf Bisherige den vor zwei Jahren verlorenen zweiten Stadtratssitz zurückzuholen. Am ehesten durch eine Abwahl gefährdet scheint Schuldirektor Markus Buschor. Er hat als Parteiloser keine starke Gruppierung im Rücken. (vre)

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