Kampf um die Sitze in Bern

Gestartet wird der Wahlmarathon im Kanton St. Gallen wie üblich mit den nationalen Wahlen. Am 18. Oktober werden die zwölf National- und zwei Ständeratssitze neu verteilt. Ist für den Ständerat ein zweiter Wahlgang nötig, findet er am 15. November statt.

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Gestartet wird der Wahlmarathon im Kanton St. Gallen wie üblich mit den nationalen Wahlen. Am 18. Oktober werden die zwölf National- und zwei Ständeratssitze neu verteilt. Ist für den Ständerat ein zweiter Wahlgang nötig, findet er am 15. November statt. Endgültiger Anmeldeschluss für Kandidatinnen und Kandidaten ist am kommenden Montag, 17 Uhr.

Knapp 200 für den Nationalrat

In der Nationalratsdelegation des Kantons findet sich derzeit mit Claudia Friedl (SP, St. Gallen) gerade einmal eine Mandatsträgerin aus dem Wahlkreis St. Gallen-Gossau. Dass sich daran am 18. Oktober etwas ändert, erscheint unwahrscheinlich. Dies aufgrund der allgemeinen Ausgangslage, keinesfalls aber mangels Kandidatinnen und Kandidaten aus Stadt und Wahlkreis.

Bis gestern Freitag, 14 Uhr, waren für die Nationalratswahlen beim Kanton 19 Listen eingegangen und bereinigt. Im Internetauftritt des Kantons figurierten damit 189 Kandidatinnen und Kandidaten. 59 davon stammen aus dem Wahlkreis St. Gallen/Gossau, darunter sind 44 aus der Stadt St. Gallen.

Das ist allerdings noch nicht ganz das Ende der «Kandidatenflut»: Eine weitere eingereichte Nationalratsliste war gestern Freitag von der Kantonsverwaltung noch nicht bereinigt, soll aber am Wochenende ebenfalls ins Internet gestellt werden. Womit die Gesamtzahl der Kandidierenden auf knapp 200 steigen dürfte. Definitive Zahlen zu den Kandidaturen gibt's dann am Montagabend.

Acht wollen in den Ständerat

Grosser Andrang herrscht in diesem Jahr auch bei den Ständeratswahlen. Um die beiden St. Galler Sitze bewerben sich bisher acht Frauen und Männer. Darunter sind die beiden Bisherigen. Zwei Bewerbungen kommen aus dem Wahlkreis St. Gallen/Gossau: Der Bisherige Paul Rechsteiner (SP, St. Gallen) tritt wieder an. Zu seinen Konkurrenten zählt als zweiter Kandidat aus dem Wahlkreis Richard Ammann (BDP, Abtwil). Während Rechsteiner gute Chancen für eine Wiederwahl attestiert werden, zählt Ammann ganz klar zu den Aussenseitern. (vre)