Kaltbrunn wehrt sich gegen Fahrplan

Weniger Zugshalte am Morgen, dafür eine neue Buslinie nach Uznach: Der neue, ab Mitte Dezember gültige Fahrplan bringt Kaltbrunn einige Vor-, aber auch Nachteile. Darum hat die Gemeinde beim Kanton interveniert – die Chancen auf Erfolg sind allerdings minim, wie «Die Südostschweiz» schreibt.

Merken
Drucken
Teilen

Weniger Zugshalte am Morgen, dafür eine neue Buslinie nach Uznach: Der neue, ab Mitte Dezember gültige Fahrplan bringt Kaltbrunn einige Vor-, aber auch Nachteile. Darum hat die Gemeinde beim Kanton interveniert – die Chancen auf Erfolg sind allerdings minim, wie «Die Südostschweiz» schreibt.

Schulweg wird länger

Gemeindepräsident Markus Schwizer betont die Wichtigkeit der Schnellzugshalte am frühen Morgen: «Für Kaltbrunner Schüler würde sich der Schulweg zur Kanti in Wattwil um 15 Minuten verlängern.» Der morgendliche Kurzhalt des Voralpenexpress hätte keine Auswirkungen, ist Schwizer überzeugt – weder bezüglich Fahrzeit noch Anschlussverbindungen.

Der Gemeinderat hat nun reagiert und pocht auf Nachbesserungen. Die Erfolgschancen sind jedoch gering. Die Vernehmlassungsfrist zum Fahrplanwechsel lief am 12. August ab. Grundsätzlich seien keine Änderungen mehr möglich, heisst es beim kantonalen Amt für öffentlichen Verkehr. Amtsleiter Andreas Bieniok: «Wir müssen uns an das Verfahren, das der Bund festgelegt hat, halten.»

Bus bringt Vorteile

Andreas Bieniok betont, nicht fehlender Wille des Kantons, sondern technische Aspekte hätten zur Streichung der Zugshalte in Kaltbrunn geführt. Und er verweist auf die neue Buslinie 631, die den Kaltbrunnern klare Vorteile bringe. (red.)