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Kältewelle lässt Betagte kalt

Region Die Kälte hält die Schweiz weiterhin fest in ihrer Klaue. Wer kann, meidet den Gang an die zwar frische, aber beissend kalte Luft. Genau das ist auch die Devise in den Alters- und Seniorenzentren. «Beheizte Räume», sind sich die Verantwortlichen einig, sind das einzige Rezept gegen Minustemperaturen. Bei diesen Bedingungen blieben die Bewohner drinnen. Zwar gebe es einige wenige «pickelharte» Kandidaten, die den täglichen Spaziergang auch bei minus zehn Grad nicht scheuen. Sie sind aber die Ausnahme. Die Kälte sei deshalb vor allem eines: «Gesprächsstoff», wie Thomas Günter, Geschäftsführer des Alters- und Pflegeheims Wiborada in Bernhardzell, sagt.

Wenige Muskeln und wenig Bewegung mache betagte Personen empfindlich gegenüber der Kälte. Die Räume in den Heimen sind deshalb meist auf sommerliche 24 Grad geheizt. Oder die Bewohner können die Temperatur gleich selber regulieren.

Nicht nur die Kältewelle, auch die Grippewelle konnte den Heimbewohnern dieses Jahr wenig ausmachen. «Wir hatten Glück», sagt etwa Rita Manser, Geschäftsleiterin des Seniorenzentrums Eggersriet. Bis auf wenige Fälle vor Weihnachten blieben die Bewohner von der Grippe verschont. Ähnlich tönt es in Altersheimen von Wittenbach bis Gossau. Allerdings: Ganz spurlos geht die dunkle Jahreszeit an den Bewohnern nicht vorbei. Weil sie sich vor allem drinnen aufhalten, fehlt ihnen laut Thomas Günter Vitamin D, das der Körper über UV-Strahlen aufnimmt. Das lasse sich über Nahrungsergänzungsmittel aber auffangen. (nh)

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