K-Treff wird rege genutzt

Im Frühjahr wurde unter der Federführung von Ueli Bächtold die Diakoniegruppe gegründet (Tagblatt vom 30. Juni). Ihr Ziel ist es, auf Notstände in der Gemeinde schnell und pragmatisch zu reagieren. Als erstes Projekt wurde im August der K-Treff gestartet.

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Im Frühjahr wurde unter der Federführung von Ueli Bächtold die Diakoniegruppe gegründet (Tagblatt vom 30. Juni). Ihr Ziel ist es, auf Notstände in der Gemeinde schnell und pragmatisch zu reagieren. Als erstes Projekt wurde im August der K-Treff gestartet. Ein Angebot, bei dem Berechtigte für einen Franken Lebensmittel kaufen können. Beliefert wird der Laden von der St. Galler Tafel. Der K-Treff werde rege genutzt, sagt Ueli Bächtold. «Derzeit sind knapp 60 Kunden registriert.

» 30 bis 35 Personen kämen jeweils am Mittwoch zum Einkaufen oder um sich zu treffen. Menschen, bei denen das Geld einfach nicht ausreiche. Auffallend sei, wie viele Schweizer die Hilfe in Anspruch nähmen. «Die Armut in der Schweiz ist Realität geworden», sagt Bächtold. Die politische Gemeinde und die beiden Kirchgemeinden stellen nach eingehender Prüfung Bezugskarten aus. Dass immer mehr Menschen eine solche erhielten, erstaune nicht. Verzeichne doch Wittenbach hinter der Stadt St.

Gallen die zweithöchsten Sozialkosten pro Kopf im Kanton. (cor)

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