Juso will nicht aufgeben

Die Jungsozialisten des Kantons haben sich 2009, kurz nach Inkrafttreten des Artikels der Ausgangsbeschränkung, mit einer Aktion und einem offenen Brief an die Stadt Gossau gegen die Regelung gewehrt.

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Die Jungsozialisten des Kantons haben sich 2009, kurz nach Inkrafttreten des Artikels der Ausgangsbeschränkung, mit einer Aktion und einem offenen Brief an die Stadt Gossau gegen die Regelung gewehrt. Sie hätten damals zwar eine Antwort erhalten, sagt Angelo Zehr, Co-Präsident der Juso, «aber leider hat die Stadt keinerlei Bereitschaft gezeigt, mit sich reden zu lassen». Die Juso ist nach wie vor der Meinung, dass die Ausgangsbeschränkung verfassungswidrig ist. Zehr verweist auf einen ähnlichen Fall in Dänikon. Dort hat das Zürcher Verwaltungsgericht die Beschwerde der Juso gutgeheissen. Aufgrund der Diskussionen in Kehrsatz kann sich Zehr gut vorstellen, das Thema auch in Gossau wieder aufzugreifen. Möglicherweise über den parlamentarischen Weg, mit der SP. (lom)