Jungfreisinnige sind für höhere Studiengebühren

St. Gallen. Die kantonalen Jungfreisinnigen stehen hinter der Erhöhung der Studiengebühren für die Universität St. Gallen (Ausgabe vom Samstag). «Wer von einer Spitzenausbildung profitieren und mit dieser Geld verdienen will, soll auch etwas daran zahlen und nicht nur dem Steuerzahler zur Last fallen.»

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St. Gallen. Die kantonalen Jungfreisinnigen stehen hinter der Erhöhung der Studiengebühren für die Universität St. Gallen (Ausgabe vom Samstag). «Wer von einer Spitzenausbildung profitieren und mit dieser Geld verdienen will, soll auch etwas daran zahlen und nicht nur dem Steuerzahler zur Last fallen.»

Auf dem Rosenberg würden künftige Wirtschaftsleute ausgebildet. Dies sei im Interesse der Region St. Gallen und der Schweiz.

Doch heute liessen sich die Studierenden «für ein Schnäppchen von 2040 Franken pro Jahr – 2340 Franken für Ausländer – ausbilden; den Rest übernehmen die Steuerzahler». Die Jungfreisinnigen finden es richtig, dass die Studierenden vermehrt die Kosten ihrer Ausbildung selber tragen müssen. Wer deswegen in Finanznot gerate, könne ein zinsloses Studiendarlehen aufnehmen.

«Angesichts des hohen Einstiegslohnes können HSG-Absolventen dieses auch gut zurückzahlen»; die Universität gebe an, dass ihre Master-Absolventen im ersten Jahr nach dem Studium durchschnittlich 99 200 Franken pro Jahr verdienen. (rw)