Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Junge Grüne wollen dritten Sitz

Die Jungen Grünen wollen bei den Stadtparlamentswahlen vom 25. September nicht nur ihre beiden bisherigen Sitze verteidigen, sondern einen dritten ergattern. Mit Selbstvertrauen präsentierten sie ihre Liste mit 27 Kandidierenden.
Claudia Schmid
Kandidatinnen und Kandidaten der Jungen Grünen: Sie kämpfen für den Schutz des «Grünen Rings». (Bild: pd/Junge Grüne)

Kandidatinnen und Kandidaten der Jungen Grünen: Sie kämpfen für den Schutz des «Grünen Rings». (Bild: pd/Junge Grüne)

In der zu Ende gehenden Amtsperiode sind die Jungen Grünen mit zwei Mitgliedern im Stadtparlament vertreten. Die beiden Bisherigen – Kantonsrat Basil Oberholzer und Stadtparlaments-Vizepräsidentin Franziska Ryser – stellen sich erneut zur Wahl. Zu ihnen gesellen sich auf der Liste weitere 14 Frauen und elf Männer. «Unser Ziel ist es, einen zusätzlichen Sitz zu gewinnen. Wir fordern ihn für soziale, für junge und für grüne Anliegen ein», sagt Franziska Ryser.

Mit St. Gallen verbunden

Neben den zwei Bisherigen gehen die Jungen Grünen mit Anja Bürkler als weitere Spitzenkandidatin in den Wahlkampf. Die Sozialpädagogin politisiert seit einem Jahr aktiv im Vorstand der kantonalen Jungpartei.

Insgesamt kandidieren 27 junge Erwachsene auf der Liste der Jungen Grünen für die Stadtparlamentswahlen vom kommenden September. Sie sind im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, haben unterschiedliche berufliche Hintergründe und sind in oder rund um die Stadt aufgewachsen. «Unsere Liste besteht aus 27 engagierten Menschen, die die Zukunft St. Gallens mitgestalten wollen», sagt die Stadtparlaments-Vizepräsidentin.

Grünen Ring schützen

Stadtparlamentarier und Kantonsrat Basil Oberholzer stellte an der Nominationsversammlung die politischen Schwerpunkte der Jungen Grünen vor. Als eines der Hauptanliegen nannte er den Schutz des Grünen Rings. «Er ist zum einen von grosser Bedeutung für die Umwelt, zum anderen ist er das Wahrzeichen von St. Gallen.» Immer wieder werde er durch Bauprojekte «angefressen».

Aus diesem Grunde hätten die Jungen Grünen die Initiativen «Für den Schutz des Grünen Rings» und «Gegen die Bodenverschwendung» lanciert. Beide zielten darauf ab, den Grünen Ring langfristig vor der Überbauung zu bewahren und eine nachhaltige Siedlungspolitik zu fördern, welche haushälterisch mit dem Boden umgeht. «Die Zulässigkeit der einen Initiative mussten wir uns sogar vor dem kantonalen Verwaltungsgericht gegen den Widerstand der Stadt erkämpfen», erklärte Oberholzer. Dies zeige, dass es den politischen Einsatz für den Erhalt der Grünflächen dringend brauche.

Mehr Velos und Toleranz

Zwei weitere Themen, die den Jungen Grünen am Herzen liegen, stellten sie unter den Stichworten «Mehr Velos in die Stadt» und «St. Gallen gehört allen» vor. Velofahren sei nachhaltig, effizient, gesund und günstig. Um umweltfreundlichen Verkehr zu fördern, brauche es mehr Velowege und ein zusammenhängendes Velonetz.

«St. Gallen soll eine offene Stadt sein, in der alle Menschen unabhängig von sozialem Hintergrund, Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Ausrichtung die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben», schilderten die Jungen Grünen ihr Wunschbild von der Gallusstadt. Daher setze sich die Partei für den sozialen Ausgleich, für die Integration aller Menschen und Toleranz ein. «Wir wehren uns gegen unnötiges Sparen bei den sozial Schwachen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.