Jungbürgerfeier mit Gülsha und Zauberkunst

Rund 130 Jugendliche aus St. Gallen, Gaiserwald und Eggersriet folgten am Mittwoch der Einladung an die Jungbürgerinnen- und Jungbürgerfeier in den Pfalzkeller. «Traumfabrik» war das Motto des Abends, in dessen Zentrum junge Menschen standen, die ihren Traum leben.

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An der Feier zu Gast: Gülsha Adilji und Stefan Büsser. (Bild: pd/Ania Klimek)

An der Feier zu Gast: Gülsha Adilji und Stefan Büsser. (Bild: pd/Ania Klimek)

Rund 130 Jugendliche aus St. Gallen, Gaiserwald und Eggersriet folgten am Mittwoch der Einladung an die Jungbürgerinnen- und Jungbürgerfeier in den Pfalzkeller. «Traumfabrik» war das Motto des Abends, in dessen Zentrum junge Menschen standen, die ihren Traum leben.

Nach dem musikalischen Auftakt durch die Kantiband Fanx verriet Stadtpräsident Thomas Scheitlin, dass er mit seinem politischen Amt einen Traum habe verwirklichen können. Und er gab den Jugendlichen gleich auch einen Tip mit auf den Weg: «Lernen Sie einen guten Beruf, bilden Sie sich weiter, lernen Sie Sprachen, machen Sie einen Aufenthalt im Ausland – und engagieren Sie sich politisch. Gestalten Sie so die Welt von morgen.»

Lange im Ausland gelebt hat Ly-Ling Vilaysane, eine junge St. Galler Modedesignerin. Nach ihrer Ausbildung an der Textilfachschule in Dornbirn bildete sie sich in Paris weiter. 2008 machte sie sich selbständig und gründete ihr eigenes Label «Aéthérée». Sie war ebenfalls an der Jungbürgerfeier zu Gast und erzählte von der Modebranche. Sie orientiere sich nicht an Trends. «Ich mache, was mir gefällt.»

Neben Ly-Ling Vilaysane sprachen Filmproduzent Manuel Schneider, Regisseur Dennis Ledergerber, Radiomoderator Stefan Büsser und Joiz-Moderatorin Gülsha Adilji über Träume. «Bei Joiz bereiten wir uns seriös auf die Sendungen vor. Aber es gehört zum Konzept des Senders, dass wir ohne Manuskript drauflosreden», sagte Adilji. Moderieren sei ein Traumjob. Die zunehmende Bekanntheit hat aber auch negative Seiten «Man wird an den unmöglichsten Orten angesprochen.» Anschliessend an die Gesprächsrunden gab es Zaubertricks von Magier Christoph Demian und einen Apéro. (pd)