Julius Bär eröffnet Niederlassung in St.Gallen

ST.GALLEN. Die auf Vermögensverwaltung spezialisierte Bank Julius Bär & Co. AG hat im Zentrum der Stadt St.Gallen eine Niederlassung eröffnet. Von St.Gallen aus will die Bank das Dreiländereck Schweiz-Österreich-Deutschland bearbeiten.

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Julius Bär will die Position in der Ostschweiz stärken. (Archivbild: Keystone)

Julius Bär will die Position in der Ostschweiz stärken. (Archivbild: Keystone)

Geleitet wird die Niederlassung St.Gallen von Andreas Bauer. Der Ökonom war viele Jahre Kundenberater bei der Credit Suisse (CS) in St.Gallen. Für Julius Bär arbeiten vier Personen in St.Gallen. Die Niederlassung befindet sich an der Bahnhofstrasse 7. Laut Bauer will sich Julius Bär in St.Gallen nachhaltig einen Namen machen.

Gian Rossi, CEO Region Deutschschweiz, Deutschland und Österreich, sagte am Dienstag in St.Gallen vor den Medien, der neue Standort sei für die Bank Julius Bär von grosser Bedeutung, weil es sich bei der Ostschweiz um eine Region mit hoher wirtschaftlicher Dynamik handle, die ein grosses Potenzial für das Pirvate Banking berge.

Die Expansion in die Ostschweiz plante Julius Bär mit Sitz in Zürich bereits vor drei Jahren, wie Rossi ausführte. Mit der Liegendschaft an der Bahnhofstrasse, die von der Bank gemietet wird, habe ein idealer Standort gefunden werden können, sagte Bauer.

Rossi und Bauer nannten die Steuerpolitik der Ostschweizer Kantone und die "gute Arbeit" der Wirtschaftsförderer als zwei Gründe, weshalb St.Gallen für die Bank Julius Bär attraktiv sei.

Die Bank Julius Bär konzentriert sich auf das Private Banking und das Asset Management. Die in der ganzen Welt an 30 Standorten tätigen 4200 Mitarbeiter verwalteten Ende Juni ein Vermögen von rund 360 Milliarden Franken. Die Aktien der Bank sind an der Schweizer Börse kotiert und Teil des Swiss Market Index (SMI). (sda)

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