Jugendarbeit findet Sicherheitsdienst überflüssig

WALDKIRCH. Seit einem knappen Jahr betreibt die Gemeinde Waldkirch Jugendarbeit mit einem 50-Prozent-Pensum. Jugendarbeiter Reto Lemmenmeier zeigt sich in einem Zwischenbericht im Mitteilungsblatt zufrieden mit dem bisher Erreichten.

Drucken
Teilen

WALDKIRCH. Seit einem knappen Jahr betreibt die Gemeinde Waldkirch Jugendarbeit mit einem 50-Prozent-Pensum. Jugendarbeiter Reto Lemmenmeier zeigt sich in einem Zwischenbericht im Mitteilungsblatt zufrieden mit dem bisher Erreichten. So habe es sich bewährt, dass der Jugendtreff seit Oktober 2014 ihm unterstellt sei: Der Jugendtreff sei gut besucht und werde nach wie vor von Jugendlichen betrieben. Ziel dieser partizipativen Arbeitsweise sei, den Jugendlichen Verantwortung zu übertragen. Aus Sicht der Jugendarbeit sei die Präsenz des für Kontrollgänge engagierten Sicherheitsdiensts überflüssig geworden. Der Gemeinderat habe Lemmenmeiers Vorschlag, auf den Sicherheitsdienst zu verzichten, zugestimmt.

Obwohl Waldkirch diesbezüglich weniger Probleme habe als andere Gemeinden, seien Probleme wie Suchtmittel oder Littering dennoch «allgegenwärtig». Der Jugendarbeiter sei deswegen mehrheitlich an Freitag- und Samstagabenden präsent. Zudem werden künftig Anlässe in Bernhardzell geplant. (pd/jw)

Aktuelle Nachrichten