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JUBILÄUM: Erinnerungen zum Geburtstag

Die Naturfreunde Rorschach feiern ihr 100-jähriges Bestehen. Am Samstag haben sich die Mitglieder an spezielle Momente der Vereinsgeschichte erinnert. Ihr Kaienhaus wird heute noch als Pionierhaus bezeichnet.
Ein gelungener Abend: 180 Personen haben am Jubiläumstreffen der Naturfreunde im Stadthof teilgenommen. (Bild: Res Lerch)

Ein gelungener Abend: 180 Personen haben am Jubiläumstreffen der Naturfreunde im Stadthof teilgenommen. (Bild: Res Lerch)

Am Samstag haben sich die Naturfreunde anlässlich des 100-jährigen Bestehens getroffen. Mit ihren rund 500 Mitgliedern zählt die Sektion Rorschach zu den grössten Naturfreunde­sektionen der Schweiz. Für die Jubiläumsfeier liessen sich die Mitglieder für einmal nicht im eigenen Haus nieder, sondern setzten sich genüsslich in den Stadthof Rorschach. Anwesend waren 180 Personen, darunter auch Urs Wüthrich, Präsident der Naturfreunde Schweiz.

Wenn einer 100 Jahre alt wird, ist der Erinnerungshorizont weit. Es tauchen Jahreszahlen auf, Daten und die Namen alter Freunde. Man erinnert sich an Meilensteine in der Geschichte, an Details – und mitunter scheint es, als entstehe aus den zusammengetragenen Erinnerungen eine Art neue Realität. Ein erinnerungswürdiger Moment war die erste Kletter- und Paddeltour der Gruppe. Ein weiterer Meilenstein war der Besuch von Fred Rubi. Der spätere Lauberhorn-Abfahrtssieger und Nationalrat reiste extra für eine Filmvorführung der Rorschacher Naturfreunde in die Ostschweiz. Für eine Übernachtung im angemieteten Bauernhaus Schwalm verlangte der Verein einst 70 Rappen. Nicht zu vergessen ist für die Mitglieder das Jahr 1950: Die Rorschacher hatten auf dem Kaienspitz den Bau ihres eigenen Naturfreundehauses in Angriff genommen. Für den Transport des Baumaterials konnten sie auf einen Lastwagen der Konsumgesellschaft Rorschach, heute Coop, zurückgreifen. Ein besonderer Moment war die Gründung der Schneesportschule der Rorschacher Naturfreunde. Der Verein bot seinen Mitgliedern einen Skiausflug per Parsenn Express nach Davos und zum Weissfluhjoch für gerade einmal 15 Franken an. Rückfahrt inklusive. Die ersten Skilager führte die Gruppe im bündnerischen Bever und in Zermatt durch. Damals bezog der Verein Anteilsscheine von 500 und hat 1020 Franken für den Skilift Grub gezeichnet. Am Jubiläumstreffen kam auch das langjährige Engagement der Mitglieder zur Sprache. Unter Leiter Armin Keller sind in der Naturfreundeschneesportschule über 30 ehrenamtliche Lehrer tätig. Im Naturfreundehaus engagieren sich rund 100 Mitglieder. (ps/liw)

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