Jubiläum an Offa und im Dom

Werner und Berty Ambühl haben 1958 zusammen mit dem Herisauer Pfarrer Schwyn die Dargebotene Hand Ostschweiz gegründet. Im Jahr zuvor war in Zürich die erste Telefonseelsorge in der Schweiz entstanden.

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Werner und Berty Ambühl haben 1958 zusammen mit dem Herisauer Pfarrer Schwyn die Dargebotene Hand Ostschweiz gegründet. Im Jahr zuvor war in Zürich die erste Telefonseelsorge in der Schweiz entstanden. Ambühl war durch seine Nebentätigkeit als Richter auf die hohen Suizidraten in Appenzell aufmerksam geworden, eine Erfahrung, die ihm so zu Herzen ging, dass er ein Karriereangebot bei der Migros ausschlug und stattdessen den Verein gründete.

Heute gibt es zwölf Regionalstellen in der Schweiz mit über 600 Mitarbeitenden. Seit 1980 ist das Angebot landesweit unter der zentralen Rufnummer 143 zu erreichen und seit 2002 auch über das Internet unter www.143.ch. Für Gespräche von Festnetz oder Handy wird nur die Grundtaxe von 20 Rappen fällig. Ein Studie der Hochschule für Soziale Arbeit Zürich vom Juni 2007 belegt die hohe Zufriedenheit der Anrufenden mit der Beratung sowie den Nutzen für eine Verbesserung der Alltagssituation der Betroffenen.

Zum Jubiläum ist die Dargebotene Hand an der Offa in der Halle 9.1 präsent. Zudem ist am 19. April ein Festgottesdienst im St. Galler Dom geplant. Mit dem «143-Mobil» will man ferner in den Regionen die Arbeit vorstellen. (rem)

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