Jodeln vor vollen Reihen

WALDKIRCH. Von heiter bis hin zu nachdenklich: Der Jodlerclub am Tannenberg präsentierte am Samstagabend 800 Zuschauern ein buntes Programm.

Manuela Bruhin
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Singen aus Freude: Jodlerclub am Tannenberg während des Auftritts. (Bild: Manuela Bruhin)

Singen aus Freude: Jodlerclub am Tannenberg während des Auftritts. (Bild: Manuela Bruhin)

«Mer jodlet, well mer Freud hend.» Mit dieser Liedzeile trafen die 23 Mitglieder des Jodlerclubs am Tannenberg den Nagel auf den Kopf. Die Freude am Gesang wurde am vergangenen Samstag im Vereinssaal Bünt in Waldkirch den rund 800 Zuschauern des Unterhaltungsabends von Anfang bis zum Schluss übermittelt. Nebst lustigen und mitreissenden Liedern kamen aber auch nachdenkliche Texte nicht zu kurz. Mit «Bis zfriede» beispielsweise wurde wohl dem einen oder anderen Gast auch ein Denkanstoss mit auf den Weg gegeben.

Buntes Programm

Im zweiten Teil wurde das Publikum zum Mitsingen und Schunkeln aufgefordert. Mit lockeren und fröhlichen Einlagen «Im Restaurant» bot sich ein abwechslungsreiches Programm. Die bewährten Witze des Präsidenten Martin Bernhardsgrütter lockerten die Stimmung im Saal zusätzlich auf. Den Abschluss des Abends bildete das Theaterstück «Hans Müller vo Amerika». Den Abend mit einem abwechslungsreichen Programm zu füllen, habe sich über all die Jahre bewährt, erklärt Bernhardsgrütter. «Wir wollen mit einem bunten Programm möglichst viele Leute ansprechen.»

Kollegiales Verhältnis

Gerade in der eigentlich dunklen Jahreszeit konkurrieren die Vereine und Clubs mit ihren zahlreichen Unterhaltungsabenden. Woran liegt es, dass der Jodlerclub am Tannenberg einmal mehr vor vollen Reihen unterhalten durfte? «Es wäre falsch zu denken, sich nicht mehr anstrengen zu müssen, nur weil man im vergangenen Jahr ausgebucht war», sagt Bernhardsgrütter weiter. Der Erfolg verpflichte – und deshalb müsse man unbedingt dranbleiben. Nebst dem bewährten Konzept trage aber auch die gute Kameradschaft innerhalb des Vereins zum Gelingen bei. Bernhardsgrütter: «Wir stehen füreinander ein.» Und natürlich: «Mer singet, well mer Freud dra hend.»