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«Jedes Tier hat seinen eigenen Reiz»

«Hausesel Pepita mit Stutfohlen Poppi» steht auf dem Schild vor einer Tierbox in der Olma-Halle 7. Besucher drängen sich zum Gatter, vor allem Kinder sehen gespannt in das Innere der Box. Drinnen stehen der Solothurner Andreas Kübler und die beiden Esel.
Sheila Eggmann
Andreas Kübler kümmert sich an der Olma um Tiere, die alle aus Lichtenstein kommen. So auch diese beiden Haflinger. (Bild: Sheila Eggmann)

Andreas Kübler kümmert sich an der Olma um Tiere, die alle aus Lichtenstein kommen. So auch diese beiden Haflinger. (Bild: Sheila Eggmann)

«Hausesel Pepita mit Stutfohlen Poppi» steht auf dem Schild vor einer Tierbox in der Olma-Halle 7. Besucher drängen sich zum Gatter, vor allem Kinder sehen gespannt in das Innere der Box. Drinnen stehen der Solothurner Andreas Kübler und die beiden Esel. Der Landwirt ist zum vierten Mal Stallhelfer im Olma-Team. Er putzt gerade die Tiere, die das geduldig über sich ergehen lassen.

Vor vier Jahren war der Kanton Solothurn Gast an der Olma. Damals wurde Kübler angefragt, ob er an der Messe mithelfen möchte. Er wurde für das Misten und Reinigen eingeteilt. Die Arbeit hat ihm so gut gefallen, dass er, auch ohne Tiere aus dem Heimatkanton, im Stallteam geblieben ist. In diesem Jahr ist er für die sechs Pferde und die zwei Esel verantwortlich. Diese Arbeit gefällt Kübler besonders, die Pferde seien «gmögige», ruhige und zutrauliche Tiere. Auch die beiden Esel mag er gerne. Bei den Kollegen des Stallteams sind diese allerdings weniger beliebt. Denn die Redewendung «stur wie ein Esel» scheint etwas Wahres zu haben. «Man kann froh sein, wenn man die Esel bei der Tiershow überhaupt bis in die Mitte der Manege bringt», erzählt der ein oder andere. Kübler versteht die Aufregung nicht so ganz. «Es brauchte ein bis zwei Tage, bis sich die Tiere an mich gewöhnt haben. Doch jetzt geht es mit ihnen problemlos», kontert der 25-Jährige. «Es sind halt nicht alle Tiere gleich, trotzdem hat jedes von ihnen seinen eigenen Reiz.»

Kübler bezeichnet die Arbeit an der Olma als dankbar. Dass die Besucher ihm bei der Pflege der Tiere, dem Misten und Füttern zuschauen können, stört ihn nicht. Er möchte ihnen so die Welt rund um die Landwirtschaft näherbringen. Eine Welt, in der er sich bestens auskennt. Unter dem Jahr arbeitet er auf dem Hof seines Vaters mit, reitet gerne oder ist bei der Landjugend tätig. Im Januar wird er den väterlichen Hof übernehmen.

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