Japan-Tag in St. Gallen: Solidarität mit den Opfern

Diesen Sonntag, 11 bis 16 Uhr, findet in St. Gallen zum fünften Mal ein Japan-Tag statt. Durchgeführt wird er wiederum vom Ostschweizer Netzwerk (OSN), einer losen Vereinigung der in der Ostschweiz lebenden Japanerinnen und Japaner.

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Diesen Sonntag, 11 bis 16 Uhr, findet in St. Gallen zum fünften Mal ein Japan-Tag statt. Durchgeführt wird er wiederum vom Ostschweizer Netzwerk (OSN), einer losen Vereinigung der in der Ostschweiz lebenden Japanerinnen und Japaner.

Japanische Lebensart

Der Benefizanlass geht im Kirchgemeindehaus St. Mangen über die Bühne. Er bietet wieder Beiträge zur japanischen Kultur und Lebensart. So kann man sich von einem Profi in einen festlichen Kimono einkleiden lassen. Kalligraphie-Meister Alex Angehrn aus Mörschwil vermittelt erste Eindrücke zum «Weg des Schreibens» (Shodo). Um 13 Uhr wird eine traditionelle Teezeremonie abgehalten, um 14 Uhr die Kampfkunst Shozindo präsentiert. Junge und Junggebliebene kommen gemäss Mitteilung am Manga-Stand der Buchhandlung Comedia auf ihre Kosten. Weiter werden kulinarische Spezialitäten serviert, darunter Shushi, Curry, Takoyaki, das in Japan äusserst beliebte Nudelgericht Ramen sowie Süssigkeiten aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Für die Opfer von Fukushima

Anlass für den ersten St. Galler Japan-Tag war 2011 die Atomkatastrophe von Fukushima. Die Sammelaktion zugunsten der Opfer war ein grosser Erfolg. Mittlerweile seien nicht nur die Jahre ins Land gegangen, auch die Menschen in und um Fukushima seien aus dem internationalen Bewusstsein «verschwunden», schreiben die Organisatoren des Japan-Tages. Sie wollen mit der Weiterführung des Anlasses dem Vergessen «vehement entgegentreten» und «auch andren notleidenden Menschen in Asien finanziell helfen». So geht ein Teil des Erlöses des diesjährigen Tages nach Nepal an die Opfer des Erdbebens vom Frühling dieses Jahres. (pd/vre)

www.japantagstgallen.jimdo.com