Januar bringt Kälte, Nebel und wenig Sonne

REGION AM SEE. Der zweite Wintermonat ist der kälteste und schneereichste Monat des Jahres. Er ist in jüngster Zeit wärmer und sonniger geworden. Der Januar weist heute am Bodensee durchschnittlich noch 13 Tage mit Schneedecke auf. Vor 30 Jahren waren es noch fast doppelt so viele.

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REGION AM SEE. Der zweite Wintermonat ist der kälteste und schneereichste Monat des Jahres. Er ist in jüngster Zeit wärmer und sonniger geworden. Der Januar weist heute am Bodensee durchschnittlich noch 13 Tage mit Schneedecke auf. Vor 30 Jahren waren es noch fast doppelt so viele. Das Auftreten von Nebel hat weiter abgenommen.

Zum Monatsbeginn lassen die langjährigen Mittelwerte ein hohes Niederschlagsrisiko erwarten. Fast jeder zweite Tag bringt Regen oder Schnee. Die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt herum, oftmals bleiben sie auch ganztags darunter. Die Sonne scheint nur etwa eine Stunde pro Tag. Dazu gibt's winterliche Temperaturen zwischen minus fünf und plus vier Grad.

Um die Monatsmitte haben wir gemäss Klimanormen mit der kältesten Zeit des Jahres zu rechnen. Strenge Fröste beherrschen oftmals die Wetterszene. Diese Zeit wird vielfach durch Hochdruck bestimmt. Das heisst, es ist zwar oft trocken, aber über den Niederungen der Ostschweiz liegt meist eine zähe Nebeldecke. Es herrschen eisige Temperaturen zwischen minus sechs und plus zwei Grad.

Das letzte Monatsdrittel ist durch eine leichte Erwärmung und eine leicht ansteigende Niederschlagstätigkeit sowie auffrischende Westwinde gekennzeichnet. Die Sonne scheint jetzt rund zwei Stunden pro Tag. Vereinzelt treten recht sonnige Tage auf. Die Temperaturen steigen etwas an und pendeln zwischen minus zwei und plus vier Grad. Der Bodensee weist den tiefsten Pegelstand des Jahres auf. (cf)