Jans wird im Amt bestätigt

Peter Jans' Wiederwahl am 25. September scheint so sicher wie das Amen in der Kirche. Der Sozialdemokrat ist seit 18 Monaten im Amt. Er hatte kaum Zeit, etwas falsch zu machen. Sein Vorgänger Fredy Brunner hat viele Projekte auf den Karren gebracht, die Peter Jans nun sicher ins Ziel fahren muss.

Daniel Wirth
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Peter Jans' Wiederwahl am 25. September scheint so sicher wie das Amen in der Kirche. Der Sozialdemokrat ist seit 18 Monaten im Amt. Er hatte kaum Zeit, etwas falsch zu machen. Sein Vorgänger Fredy Brunner hat viele Projekte auf den Karren gebracht, die Peter Jans nun sicher ins Ziel fahren muss. Das ist ihm in den ersten eineinhalb Jahren seines Schaffens in der Stadtregierung gelungen – ohne ein grosses Bohei darum zu machen. Der Gestaltungsspielraum Jans' wird in der nächsten Legislatur grösser.

Peter Jans eroberte vor zwei Jahren den Sitz zurück, den die SP bei den Gesamterneuerungswahlen 2012 verloren hatte. Dass die stärkste politische Kraft der Stadt St. Gallen wieder in der Exekutive vertreten ist, ist gut für ein Miteinander zum Wohl der Stadt. Jans ist eine integre Persönlichkeit mit der Fähigkeit zuzuhören und andere Meinungen gelten zu lassen. Wenn er spricht, wird ihm zugehört – und er wird verstanden. Seine politischen Ziele verfolgt Jans mit Beharrlichkeit.

Das Energiekonzept 2050 ist für den Vorsteher der Technischen Betriebe kein Papiertiger. Es ist für ihn, wie vom Stadtrat formuliert, der Weg in eine saubere Energiezukunft. Jans fördert die Elektromobilität in St. Gallen. Der Energieminister der Stadt lässt die Machbarkeit eines Trams in der Talsohle der Stadt prüfen. Peter Jans ist à jour, wenn es um das Internet der Dinge geht. Ein hartes Stück Arbeit kommt bald auf Peter Jans zu, wenn er als Mister öV und Verfechter des Langsamverkehrs gegen die Mobilitäts-Initiative der Bürgerlichen ankämpfen muss. Hier weiss er den Stadtrat aber hinter sich.