Jakobsweg führt zum Schlossweiher

Der kürzeste Weg vom Unteregger Dorfzentrum zum Schlossweiher soll sicherer werden. Nachdem ein erstes Projekt gescheitert ist, legt der Gemeinderat nun ein zweites auf.

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UNTEREGGEN. Ist der Gehweg Vorderhof–Vogelherd gebaut, könnte er Teil des Jakobsweges sein, sagt Gemeindepräsident Roger Böni. Also eine Fortsetzung des Jakobsweges, der vom Jakobsbrunnen in Rorschach nach Goldach, am Möttelischloss vorbei zum Schlossweiher führt. Soll der neue Gehweg aber Teil des Jakobsweges sein, darf er laut Böni nicht geteert und muss als Wanderweg klassiert werden. Und der Kanton St. Gallen würde 65 Prozent der Baukosten übernehmen. Im Budget 2013 hat der Gemeinderat für den Gehweg 220 000 Franken aufgenommen. Vor einem Jahr waren es noch 185 000 Franken.

Linienführung geändert

Verteuert hat sich das Projekt, weil gegen die Linienführung des ersten Projektes eine Einsprache eingegangen ist. Ursprünglich war geplant, den Gehweg nicht entlang der Strasse, sondern entlang der Waldkrete zu führen. Nach der Einsprache im vergangenen Jahr hat sich der Gemeinderat nochmals mit der Linienführung beschäftigt und nun entschieden, den Gehweg entlang der Strasse zu realisieren. Dies bedinge, dass eine Stützmauer gebaut werden müsse, sagt Böni. Was wiederum zu Mehrkosten führt.

500 Meter lang, 1,5 Meter breit

Was gibt es aber für die beantragten 220 000 Franken? Einen etwa 500 Meter langen Fussweg zwischen dem Dorf Untereggen und dem Schlossweiher. Er wird 1,5 Meter breit sein, im Bereich des Wäldchens 2 Meter. Zwischen der Strasse und dem Gehweg wird ein Bankett von etwa 30 Zentimetern Breite realisiert. Er sei überzeugt, «mit diesem Gehweg ein Bedürfnis zu decken und einen Mehrwert für die Bevölkerung und das Dorf zu schaffen», schreibt der Gemeinderat. Er hoffe, dass es im laufenden Jahr realisiert werden könne.

Das Projekt mit Teilstrassenplan und Rodungsgesuch liegt bis 20. Februar öffentlich auf der Gemeindekanzlei auf. (mb.)