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JAHRESZIELE: Die Stadt St.Gallen will in kleinen Schritten zur grossen Vision

Arealentwicklungen, eine lebendige Innenstadt, der Ausbau der Tagesbetreuung – das sind einige der wichtigsten Projekte, denen sich der Stadtrat dieses Jahr widmet. Damit will er letztlich die «Vision 2030» einer starken Kantonshauptstadt realisieren.
David Gadze
Der Stadtrat will die Stadt St. Gallen als Zentrum der Ostschweiz stärken. (Bild: Reto Martin (7. August 2015))

Der Stadtrat will die Stadt St. Gallen als Zentrum der Ostschweiz stärken. (Bild: Reto Martin (7. August 2015))

David Gadze

david.gadze@tagblatt.ch

"St. Gallen ist als lebenswerte, weltoffene, ökologische und innovative Stadt das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Zentrum der Ostschweiz." So lautet der Anspruch, den der Stadtrat in der "Vision 2030" definiert hat. In neun strategischen Handlungsfeldern wird diese Vision weiter konkretisiert. Daraus leitet der Stadtrat jeweils seine Legislatur- und Jahresziele ab. Am Dienstag informierte die fünfköpfige Stadtregierung vor den Medien, welche Themen 2018 in den einzelnen Direktionen im Vordergrund stehen.

Eines der Ziele sei, weiter zu wachsen, betonte Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Dazu brauche es mehr Attraktivität in verschiedenen Bereichen. Fusionen mit den Nachbargemeinden stünden jedoch nicht im Fokus. Vielmehr soll St.Gallen – wie in einem der Handlungsfelder festgehalten – die Zusammenarbeit mit den Gemeinden weiterführen und zu deren "bevorzugter Kooperationspartnerin" werden.

Mehr Beschäftigte als Einwohner

Scheitlin kam auch auf die jüngste Stadtentwicklung zu sprechen. So sank zwar die Bevölkerungszahl 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 177 Personen auf 79154 (siehe Seite 21), die Zahl der Beschäftigten und der in der Stadt ansässigen Betriebe nahm in den vergangenen Jahren jedoch zu. 2015 arbeiteten über 81000 Personen in der Stadt – also mehr, als in ihr wohnten. "Das zeigt, dass St.Gallen nach wie vor ein attraktives Wirtschaftszentrum ist", sagte Scheitlin.

Auch bei den Finanzen habe es in den vergangenen Jahren grosse Veränderungen gegeben, sagte Scheitlin. So stiegen die Erträge aus der Einkommens- und Vermögenssteuer zwischen 2010 und 2017 von rund 148 auf über 173 Millionen Franken. Die Erträge aus Gewinn- und Kapitalsteuern nahmen im gleichen Zeitraum von rund 33 Millionen auf knapp 43 Millionen zu. Die Steuerkraft stieg 2017 gegenüber dem Vorjahr um zehn auf 2869 Franken an. Dennoch fiel die Stadt St. Gallen im Vergleich aller Gemeinden im Kanton um einen Platz auf Rang 7 zurück.

www.stadtsg.ch/vision2030

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