JAHRESWENDE: Gelebte Tradition zeigen

Am 31. Dezember erklären ehemalige Silvesterchläuse in einer Ausstellung, wie ihre prächtigen Hauben entstehen. Gleichentags sind Schuppel in Herisau unterwegs.

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Das Silvesterchlausen ist ein Brauch, der fasziniert. Aber eigentlich ist er fast zu kurz: Die Schuppel sind am 31. Dezember jeweils von 11 Uhr bis 16 Uhr in Herisau unterwegs mit ihrem «gförchigen Groscht» oder den wunderbaren Hauben, an denen sie monatelang gearbeitet haben.

Diese liebevoll gestalteten Hauben zu bewundern, ist während des Chlausens nur begrenzt möglich. Deshalb ist die Idee entstanden, ein paar Hauben und Groscht jeweils am 31. Dezember in einer kleinen Ausstellung zusammenzufassen. Einige Vertreter von Chlausenschuppeln und der Gemeinde haben diese Idee im Laufe des Jahres konkretisiert, jetzt kann die Ausstellung im Alten Zeughaus stattfinden. Ehemalige Silvesterchläuse sowie eine Trachtenschneiderin werden zeigen, wie die Kunstwerke entstehen und welche Bedeutung sie haben.

Die Ausstellung befindet sich im ersten, eine vom Feuerwehrverein betriebene Festwirtschaft im Erdgeschoss. Für die Unterhaltung sorgt zwischen den Be­suchen der Schuppel das Trio Struwi. (pd)

Ausstellung

Samstag, 31. Dezember, 9 bis 18 Uhr im Alten Zeughaus. Die Schuppel sind von 11 bis 16 Uhr in Herisau unterwegs.