Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

JAHRESABSCHLUSS: Rheinecker Rechnung geht auf

Rheineck schliesst das Rechnungsjahr 2017 mit schwarzen Zahlen ab. Zu Jahresbeginn hatte sie noch ein Defizit von fast einer halben Million Franken erwartet. Auch für 2018 rechnet die Stadt mit einem Minus.

Die Jahresrechnung 2017 der Stadt Rheineck schliesst mit einem Plus von 59949 Franken ab. Das hat die Stadt diese Woche mitgeteilt.

Das ist insofern überraschend, als dass der Voranschlag ein Defizit von 454600 Franken vorgesehen hatte. Bei dem Ergebnis sei allerdings zu berücksichtigen, dass aus der Übernahme der Sozialhilfeausgaben für Ortsbürger von der Ortsgemeinde ein ausserordentlicher Ertrag von 305899 Franken resultiert habe, wie die Stadt erklärt. Ohne diese Einnahmen hätte die Rechnung 2017 mit einem Defizit von 245950 Franken abgeschlossen.

Ausfall bei den Handänderungen

Weiterhin erfreulich sei die Entwicklung des Steuereingangs aus den Hauptsteuern und Steueranteilen. Dieser ist insgesamt um 134374 Franken höher ausgefallen als erwartet. Bei den Natürlichen Personen gab es Mehreinnahmen von 419573 Franken. Auch bei den Juristischen Personen konnte die Stadt ein Plus von 104816 Franken verbuchen. Anders sieht es hingegen bei den Grundstückgewinnsteuern aus. Dort gab es vergangenes Jahr ein Minus von 328091 Franken. Auch bei den Handänderungssteuern trat mit einem Minus von 73061 Franken ein fast vollständiger Ausfall ein. Dies ist vorwiegend darauf zurückzuführen, dass die erzielten Liegenschaftsgewinne von den Verkäufern in neue Liegenschaften reinvestiert worden sind, heisst es von der Gemeinde.

Im Jahr 2018 rechnet Rheineck mit einem Defizit in der Höhe von 259300 Franken. Vor allem in der Sozialen Wohlfahrt seien deutlich höhere Ausgaben zu erwarten. Denn die Gemeinde erwartet deutlich weniger Rückerstattungen aus Sozialversicherungen und zunehmenden Unterbringungskosten. Höhere Ausgaben soll es auch bei der Bildung geben. Darin sind eine Tranche für die Neumöblierung des Oberstufenschulhauses über 100000 Franken sowie der Ersatz der Schliessanlage für die beiden Hauptschulhäuser sowie für Turnhalle Kugelwis enthalten. Nachdem der Steuerfuss innert zwei Jahren von 139 auf 129 Steuerfussprozente gesenkt wurde, will ihn die Gemeinde im Jahr 2018 beibehalten. (mre)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.