Jacqueline Schneider tritt zurück

GOLDACH. Jacqueline Schneider (SP) gibt ihr Mandat als Goldacher Gemeinderätin nach neun Jahren per Ende Dezember auf. Dies teilt das Präsidium des Parteivorstandes der SP Rorschach Stadt am See mit.

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Jacqueline Schneider SP-Gemeinderätin Goldach (Bild: pd)

Jacqueline Schneider SP-Gemeinderätin Goldach (Bild: pd)

GOLDACH. Jacqueline Schneider (SP) gibt ihr Mandat als Goldacher Gemeinderätin nach neun Jahren per Ende Dezember auf. Dies teilt das Präsidium des Parteivorstandes der SP Rorschach Stadt am See mit. Jacqueline Schneider gibt als Gründe für ihren Rücktritt veränderte berufliche Perspektiven und eine zu hohe Belastung mit ihrem Mandat als Kantonsrätin für den Wahlkreis an. Neben ihrem Engagement für den Gemeinderat war sie Mitglied der Bildungskommission, des Einbürgerungsrates sowie der Kommission Jugend Familie und Integration. Weiter war Schneider Delegierte in vier Zweckverbänden und amtierte als Jugendbeauftragte und Integrationsbeauftragte der Gemeinde. Diese beiden Aufgaben seien ihr eine Herzensangelegenheit gewesen, besonders gross sei darum die Freude über das Erreichte in den vergangenen Jahren. Ihr «hervorragendes Netzwerk» wird durch ihr Wirken auf kantonaler Ebene erhalten bleiben, schreibt die SP weiter. Die Partei bedauert den Rücktritt im Wissen, «dass die Vereinbarkeit von Beruf und Milizsystem nach wie vor eine besondere Herausforderung darstellt». Der Parteivorstand ist mit mehreren Personen im Gespräch über die mögliche Nachfolge.

Ersatzwahl am 15. November

Auch der Goldacher Gemeinderat hat mit Bedauern Kenntnis vom Rücktritt genommen, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Er könne die Beweggründe jedoch nachvollziehen und habe das Gesuch von Jacqueline Schneider deshalb auch formell genehmigt. Die Ersatzwahl findet am 15. November statt. Sie gilt für den Rest der Amtsdauer, die noch bis 31. Dezember 2016 dauert. Wahlvorschläge können eingereicht werden und müssen bis Mittwoch, 7. Oktober, 17 Uhr, bei der Gemeinderatskanzlei Goldach eingehen. Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist auf den 28. Februar 2016 angesetzt. (pd/lim)