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Ja zum Planungskredit für St. Fiden

Die Planung für das Areal rund um den Bahnhof St. Fiden kann beginnen. An seiner gestrigen Sitzung hat das Parlament den Kredit von rund 1,5 Millionen gutgeheissen – und diesen mit Erwartungen verknüpft.
David Gadze
Beim Bahnhof St. Fiden soll dereinst ein neuer Stadtteil entstehen. Das Grundstück rechts des Güterschuppens hat die Stadt 2012 gekauft. (Bild: Urs Bucher)

Beim Bahnhof St. Fiden soll dereinst ein neuer Stadtteil entstehen. Das Grundstück rechts des Güterschuppens hat die Stadt 2012 gekauft. (Bild: Urs Bucher)

Das Zukunftsbild für den Bahnhof St. Fiden und die umliegenden Quartiere kann erarbeitet werden. Das Stadtparlament hat gestern den Planungskredit von rund 1,5 Millionen Franken einstimmig bewilligt. Verschiedene Parlamentarier machten aber deutlich, dass sie Erwartungen an die Planung haben.

Gebiet im Dornröschenschlaf

Sämtliche Fraktionen bezeichneten die Entwicklungsplanung als grosse Chance. Es handle sich um ein wichtiges städtisches Areal, das die hohen Kosten rechtfertige, lautete der Tenor. Felix Keller sprach namens der FDP-Fraktion von einer «grossen Bedeutung» des Gebiets. Dieses befinde sich im Dornröschenschlaf, sei aber geeignet für einen neuen Stadtteil.

Das Quartier St. Fiden-Heiligkreuz zeichne sich aus durch ein breites kulturelles, soziales und wirtschaftliches Spektrum, sagte Jürg Brunner von der SVP-Fraktion. Dieses biete viel Potenzial. Die Fraktion begrüsse auch die «strikte, effiziente und damit kostengünstige Projektführung».

Gemeinsame Planung erwartet

Lange hätten die St. Galler die Entwicklung von Brachen in Orten wie Zürich oder Winterthur bewundernd verfolgt und dabei fast vergessen, dass solches Potenzial auch hier vorhanden sei, sagte Daniel Stauffacher, Präsident der CVP/EVP-Fraktion.

Zu begrüssen sei ausserdem, dass der Planungskredit alle Phasen umfasse und nicht schrittweise eingeholt werde. Dies zum einen aus zeitlichen Gründen, da der gesteckte Zeitrahmen «sehr sportlich» erscheine. Und zum anderen wegen der Verlässlichkeit. Es werde von allen Partnern bis zum Schluss eine gemeinsame Planung erwartet, einen Scherbenhaufen dürfe es nicht geben, sagte Stauffacher. «Gleichzeitig fordern wir eine Information über die einzelnen Schritte und nicht die Präsentation vollendeter Tatsachen.»

Kein Flickenteppich

Von «gut investiertem Geld» sprach auch Daniel Rüttimann von der Fraktion von Grünen, Jungen Grünen und Grünliberalen. Er betonte angesichts anstehender Projekte wie der Modernisierung des Bahnhofs St. Fiden oder der Sanierung der Stadtautobahn die Notwendigkeit einer raschen Planung. Es sei wichtig, dass die Gesamtplanung mit diesen Projekten koordiniert werde, ansonsten beginne «der Flickenteppich zu wuchern».

Heute sei das Quartier durch die Autobahn und die Schienenstränge getrennt, sagte Rüttimann. Die künftige Gestaltung müsse es deshalb wieder vereinen. Ausserdem brauche es eine deutliche Verbesserung bei der Anbindung des Bahnhofs ans städtische Busnetz, aber auch an den Fuss- und Veloverkehr.

Bahnhof als Verkehrsknoten

Diesem Votum schloss sich Martin Boesch von der SP/Juso/PFG-Fraktion an. Beim Bahnhof St. Fiden liege noch viel Potenzial brach. Der Bahnhof müsse zu einem Verkehrsknoten ausgebaut werden und dort ein neues Quartierzentrum entstehen.

Gallus Hufenus (SP) äusserte unter anderem den Wunsch, die Fernverkehrszüge aus Zürich dereinst bis St. Fiden fahren zu lassen und sie dort an Postautos anzubinden.

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