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Ja zu Umzonung im Riethüsli

Die Umzonung für Alterswohnungen im Riethüsli ist im Parlament kaum auf Widerstand gestossen. Kritik wurde am Verlust der Grünfläche geäussert.
Tobias Hänni
Die Wiese im Riethüsli wurde für Alterswohnungen umgezont. (Bild: Anina Rütsche)

Die Wiese im Riethüsli wurde für Alterswohnungen umgezont. (Bild: Anina Rütsche)

«Völlig nachvollziehbar», «sinnvolle Lage», «ideale Anbindung an den öV» – quer durch alle Parteien wurde gestern im Waaghaus das Projekt «Betreutes Wohnen und Spitex im Riethüsli» gelobt. Das Parlament hatte über die dafür notwendige Umzonung zweier Parzellen an der Demutstrasse/Neststrasse zu befinden. Es stimmte der Umwandlung von einer Grünzone in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ohne Gegenstimme zu.

Vorschlag für Ersatzfläche

Kritik gab es trotzdem. Thomas Brunner warf für die Fraktion der Grünen, Grünliberalen und Jungen Grünen die Frage auf, ob nach der kürzlichen Verabschiedung des Richtplans, der den Grundsatz der inneren Verdichtung enthält, das Parlament einfach so eine Wiese in Beton verwandeln könne. Thomas Schwager (Grüne) forderte als Vorstandsmitglied des Naturschutzvereins St. Gallen einen Ersatz für die verlorene Grünfläche. Er reichte eine Motion ein mit dem Vorschlag, dafür das Gebiet Im Bild im Riethüsli zu prüfen.

Stadt muss ebenfalls planen

Uneins waren sich die Parteien über eine von der Baukommission beantragte Ergänzung der Vorlage. Diese beauftragt den Stadtrat, parallel zum Bauprojekt eine Umgestaltung des öffentlichen Raumes im Riethüsli zu planen. Für die FDP ist dieses Vorgehen «eine Selbstverständlichkeit» – sie warb mit CVP und SVP für eine Ablehnung. Das links-grüne Lager hingegen stellte sich mit Verweis auf die schwierige Verkehrslage an der Demutstrasse hinter den Antrag. Dieser wurde schliesslich mit 27 Ja- zu 26 Nein-Stimmen äussert knapp angenommen.

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