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Irrungen und Wirrungen um Rosenbergplatz

Einen Rosenbergplatz gibt es in St. Gallen noch nicht. Der Quartierverein Rosenberg hat 2015 den Antrag dafür gestellt. Doch an seiner Hauptversammlung von vergangener Woche hiess es, es werde vorläufig wohl doch keinen Rosenbergplatz geben.
Théo Buff Präsident der städtischen Strassennamen-Kommission (Bild: Michel Canonica)

Théo Buff Präsident der städtischen Strassennamen-Kommission (Bild: Michel Canonica)

Einen Rosenbergplatz gibt es in St. Gallen noch nicht. Der Quartierverein Rosenberg hat 2015 den Antrag dafür gestellt. Doch an seiner Hauptversammlung von vergangener Woche hiess es, es werde vorläufig wohl doch keinen Rosenbergplatz geben. Dabei hat Théo Buff, Präsident der Strassennamen-Kommission, den Namen noch längst nicht zu den Akten gelegt.

Herr Buff, an der Versammlung des Quartiervereins Rosenberg hiess es, es werde vorläufig keinen Rosenbergplatz geben. Warum nicht?

Das hat mich überrascht. Wir haben noch keinen Entscheid gefällt. Wir wollten den Platz am Fusse der Fachhochschule (FHS) gerne Rosenbergplatz nennen und wären bereit gewesen. Doch der Präsident des Quartiervereins wollte einen grösseren Rosenbergplatz.

Wo liegt das Problem?

Die Strassennamen-Kommission und der Quartierverein waren sich über den Namen einig. Aber dann haben wir gemerkt, dass wir örtlich nicht vom selben sprechen. Die Strassennamen-Kommission wollte den Platz am Fuss der FHS so benennen, der Quartierverein das Gebiet zwischen FHS und Lokremise. Dort, wo sich heute ein Parkplatz der SBB befindet.

Konnten Sie die Differenzen klären?

Wir hatten mit dem Quartierverein eine Besprechung und einen Ortstermin. Dabei haben wir dargelegt, dass – zumindest im Moment – nur der Platzbereich bei der FHS für eine Benennung in Frage kommt.

Aus welchem Grund?

Wir können keinen Parkplatz, der dem Kanton gehört und auf dem wohl schon bald Überbauungsabsichten bestehen, als Platz benennen.

Wie sind Sie mit dem Quartierverein verblieben?

Wir haben vereinbart, die Quartiervereinsversammlung abzuwarten. Danach sollte sich der Quartiervereinspräsident bei uns melden. Sobald er einverstanden ist, würden wir den Bereich bei der FHS als Rosenbergplatz benennen. Ausbauen und vergrössern kann man den Platz später immer noch.

Heisst das, solange der Quartierverein nicht will, wird es keinen Rosenbergplatz geben?

Wir sind in diesem Fall nicht unter Druck. Letztlich machen wir aber das, was uns richtig erscheint. Die definitive Entscheidung liegt beim Stadtrat. (cw)

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