INTERPELLATION: Passerelle geht in die Verlängerung

Die Passerelle über die Teufener Strasse im Riethüsli hat theoretisch ihre Nutzungsdauer erreicht. Sie bleibt aber noch drei weitere Jahre bestehen.

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Die Passerelle im Riethüsliquartier dient insbesondere den Schulkindern als sicherer Übergang über die Teufener Strasse. Vor rund zehn Jahren wurde sie als Provisorium erstellt. Denn damals war schon bekannt, dass die Bahnlinie der Appenzeller Bahnen dereinst in einen Bahntunnel verlegt werden und somit die Querung der Strasse für Fussgänger wieder sicherer wird. Jetzt hat sie ihre Nutzungsdauer erreicht und die Anwohner fürchten, dass die Passerelle nun wieder ersatzlos verschwindet.

Die Stadtparlamentarier Daniel Bertoldo (EVP) und Beat Rütsche (CVP) haben vor einem halben Jahr diesbezüglich eine Interpellation eingereicht. Nun liegt die Antwort des Stadtrates vor. Zusammengefasst lautet diese: Es ist technisch verantwortbar und mit nur geringen Unterhaltsmassnahmen verbunden, die Konstruktion erst 2019 im Rahmen der Neugestaltung der Teufener Strasse und nach Wegfall der Bahngleise abzubauen. Also soll dies auch so umgesetzt werden. Danach aber sollen die Fussgänger wieder über einen Fussgängerstreifen die Strasse queren. Eine Lichtsignalanlage sorge für die nötige Sicherheit, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort. Eine längerfristige Nutzung der Passerelle würde eine Sanierung derselben verlangen. Die Kosten dafür werden auf 74000 Franken geschätzt.

Die Interpellanten erinnern in einer Frage zudem an die Idee eines Liftes, der den Höhenunterschied bis zur Demutsstrasse überwinden soll. Ob es möglich sei, einen allfälligen Lift sowohl für das Schulhaus als auch für die Öffentlichkeit zu nutzen? Die Stadt antwortet, dass im Siegerprojekt des Neubaus Schulhaus Riethüsli ein Lift vorgesehen sei. Der Entscheid über die geplanten Alterswohnungen an der Demutstrasse sei aber noch nicht rechtskräftig. Beim kantonalen Verwaltungsgericht sei eine Beschwerde hängig. Ob eine integrierte Lösung beim geplantenProjekt an der Demutstrasse überhaupt möglich sei, müsse erst geprüft werden. (pd/rsp)