Institut-Pläne erhalten Gegenwind

Acht Einsprachen sind gegen den Überbauungsplan des Instituts auf dem Rosenberg eingegangen. Vor allem die vom Überbauungsplan ausgeklammerte Wiese löst Bedenken bei den Nachbarn aus.

Elisabeth Reisp
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Gegen die Pläne des Instituts auf dem Rosenberg gibt's Widerstand. (Bild: Michel Canonica)

Gegen die Pläne des Instituts auf dem Rosenberg gibt's Widerstand. (Bild: Michel Canonica)

Die Privatschule Institut auf dem Rosenberg hat zusammen mit der Stadt einen Überbauungsplan für ihr Grundstück erarbeitet. Dieser soll festlegen, wie die Schule sich auf dem Gelände ausdehnen kann, ohne dass es seinen Parkcharakter verliert. Dieser Plan nimmt daher auch Rücksicht auf den Baumbestand auf dem Gelände. Nachbarn und Anwohner haben gegen diesen Überbauungsplan Einsprache eingelegt. Acht Einsprecher sind gemäss Bausekretär Alfred Kömme mit den derzeitigen Plänen nicht einverstanden.

Höhe für Bepflanzung festlegen

Hauptsächlich richten sich die Einsprachen gegen die Wiese in der nördlichen Ecke des Areals, Richtung Schorenquartier. Die Überbauung dieser Wiese soll nicht vom aktuellen Plan, sondern später separat geregelt werden. «Die Wiese ist seit 40 Jahren als Bauland für zweigeschossige Bauten eingezont», sagt Kömme. Am Rand dieser Wiese ist allerdings ein Grüngürtel geplant, als Ersatzpflanzung für andernorts gefällte Bäume. Die Einsprecher wollen wissen, wie hoch diese Hecke oder Baumreihe werden soll, und wünschen sich, dass die maximale Höhe für diese Hecke oder Baumreihe festgelegt wird. Auch beanstanden die Einsprecher die Höhe der geplanten Institutsbauten auf der Kuppe der Wiese: Statt der bisher vorgesehenen drei Geschosse, soll höchstens zweigeschossig gebaut werden.

Turnhalle seit Jahren blockiert

Auch seien die Einsprecher um die künftige Erschliessung dieser Wiese besorgt, erklärt Kömme weiter. «Die geplante Turnhalle wird aber so gebaut, dass dort auch die Erschliessung der Wiese möglich sein wird.» Wann diese Turnhalle entlang der Dietlistrasse gebaut wird, steht in den Sternen. Sie sei unabhängig vom Gesamtüberbauungsplan konzipiert worden, werde aber seit einem Jahr durch Einsprachen blockiert, sagt Kömme.

Zwei der acht Einsprachen richten sich schliesslich noch gegen die neue Tiefgarageneinfahrt auf der südlichen Seite des Grundstückes. «Diese soll gegenüber der bestehenden Einfahrt um ein paar Meter verschoben werden», sagt Kömme.