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INNOVATIV: Das Dorf geht mit «Piazza» online

Die Politische Gemeinde Untereggen hat der Bevölkerung am Infoabend die neue Onlineplattform Piazza vorgestellt. Thema waren auch «Massnahmen zur inneren Verdichtung des Baugebietes».
Daniela Huber-Mühleis
Die dörfliche Onlineplattform Piazza findet Gefallen bei den Teilnehmern des Infoabends. (Bild: Daniela Huber-Mühleis)

Die dörfliche Onlineplattform Piazza findet Gefallen bei den Teilnehmern des Infoabends. (Bild: Daniela Huber-Mühleis)

Daniela Huber-Mühleis

Rund 40 Untereggerinnen und Unteregger finden sich am Mittwoch am frühen Abend in der Dorfstube ein, um sich über die Onlineplattform Piazza der politischen Gemeinde informieren zu lassen. Anwesend sind Gemeindepräsident Norbert Rüttimann und die Gemeinderäte, der Gemeindeschreiber, alle Mitglieder der Kommission Dorfleben sowie Nicolas Hebtling und Amanda Sauter, die beiden Vertreter des Software-Anbieters Verein 2324.ch. Untereggen ist nach Winterthur und Sargans gesamtschweizerisch die dritte Gemeinde, die dieses Konzept einführt.

«Auf der Onlineplattform Piazza können Bewohnerinnen und Bewohner unentgeltlich ein Inserat aufgeben», erklärt André Habermacher, Präsident der Kommission Dorfleben. Auf diese Art und Weise kann ein Fahrrad verkauft oder Projektsänger für den Kirchenchor gesucht werden. Etliche Personen haben ihr I-Pad oder ihren Laptop mitgebracht, um mit der Hilfe der Projektinitianten ihr Angebot oder ihren Suchauftrag direkt vor Ort zu platzieren.

Wechsel von Habseligkeiten

«Ich finde diese Ausschreibungen nützlich und sinnvoll», sagt einer der anwesenden Dorfbewohner nach der Vorstellung. Karin Oberholzer ihrerseits sagt, dass sie ihre örtlichen Dienste als krankenkassenanerkannte Reflexzonentherapeutin ausschreiben werde. Und Sandra Brocca wird in ihrer Anzeige auf ihr Metier als Versicherungsfachfrau in beratender Funktion hinweisen. «Wir sind mit dem gezeigten Interesse der Bevölkerung an unserem neuen Angebot sehr zufrieden und wir freuen uns, dass die Leute gerne davon Gebrauch machen werden», sagt André Habermacher. Er hofft, dass sich die Leute dadurch im Dorf besser vernetzen und sich Personen deswegen auch persönlich treffen werden, die sich vorher noch nicht gekannt haben. Durch die Vernetzung dieses Angebotes finden nicht nur häusliche Habseligkeiten neue Besitzer und Dienstleister neue Kunden, sondern es dürften gemäss den Organisatoren auch das Gewerbe, die verschiedenen Vereine und Veranstalter wie etwa der Frauenturnverein, die Feuerwehr oder Sport- und Musikveranstaltungen davon profitieren.

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