Innovationsschub für Stadtbus

Die neue Verkehrsorganisation für Marktplatz und Bohl betrifft nicht nur Privatautos, sondern auch den öffentlichen Verkehr. Neben der Verschiebung der Haltestellen hat das Vorhaben weitere Konsequenzen für Busse der städtischen Verkehrsbetriebe (VBSG) und Postautos.

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Die neue Verkehrsorganisation für Marktplatz und Bohl betrifft nicht nur Privatautos, sondern auch den öffentlichen Verkehr. Neben der Verschiebung der Haltestellen hat das Vorhaben weitere Konsequenzen für Busse der städtischen Verkehrsbetriebe (VBSG) und Postautos. Vieles davon wird laut VBSG-Geschäftsführer Ralf Eigenmann aber so oder so eingeführt. «Weil es nötig und zeitgemäss ist.»

Dazu zählt ein Fahrgast-Informationssystem, das die Passagiere immer über die jeweils aktuelle Fahrplansituation ins Bild setzt. In Vorbereitung ist eine bessere Staffelung der öV-Abfahrten auf dem Bahnhofplatz. Verschwinden soll die heutige Situation, dass gleichzeitig vier oder fünf Busse versuchen, aus dem Busbahnhof in die Poststrasse einzufahren.

Ein anderer Punkt betrifft die Postautos: Ihre Chauffeure sollen an der Haltestelle Marktplatz keine Billette mehr verkaufen. Dies führe zu Verzögerungen, die im dichten Verkehr nicht tolerierbar seien, wird begründet. Gelöst werden könnte das Problem mit Billettautomaten in den Postautos. So wie sie heute in den VBSG-Bussen schon üblich sind. (vre)