Initiative Güterbahnhof: Nein-Komitee formiert sich

Mit dem Slogan «Nein zur Staustadt St. Gallen» treten die städtische Wirtschaft sowie BDP, CVP, FDP und SVP gegen die linksgrüne Initiative für einen Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss an. Mit der Abstimmung übers Volksbegehren am 28.

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Mit dem Slogan «Nein zur Staustadt St. Gallen» treten die städtische Wirtschaft sowie BDP, CVP, FDP und SVP gegen die linksgrüne Initiative für einen Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss an. Mit der Abstimmung übers Volksbegehren am 28. Februar fällt nämlich ein wichtiger Vorentscheid über den Bau einer unterirdischen Entlastungsstrasse vom Sitterviadukt der A1 via Güterbahnhof bis zur Stadtgrenze in der Liebegg.

Der Kanton plant seit einiger Zeit zusammen mit Bund und Stadt an Sanierung und Ausbau der Stadtautobahn. Dazu gehört das Projekt einer Teilspange, die die Achse vom und zum Autobahnanschluss Kreuzbleiche via St. Leonhard-, Geltenwilen- und Teufener Strasse entlasten soll. Das Vorhaben wird von Linksgrün bekämpft, und zwar mit einer städtischen Volksinitiative, die einen Anschluss an die Entlastungsstrasse im Güterbahnhof verhindern will.

Der Hauseigentümer- und der Gewerbeverband, Wirtschaft Region St. Gallen, Pro City, Wirtschaft St. Gallen-Ost sowie der Gewerbeverein St. Gallen-West, der TCS, der ACS und die Astag treten zusammen mit den bürgerlichen Parteien gegen die Initiative an. Sie haben sich dafür zum Komitee «Nein zur Staustadt» zusammengetan. (vre)

www.staustadt-nein.ch

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