In letzter Minute verloren

Fussball Der FC Goldach zeigt Spielwitz, verliert gegen den FC Rüthi aber 1:2. Die schwächere Mannschaft gewinnt.

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Von Beginn weg wurde klar, dass die Seebuben endlich ihren ersten Sieg in dieser noch jungen Saison einfahren wollten. Das Trainergespann Hafner/Müller hatte die Mannschaft hervorragend eingestellt. Bereits nach wenigen Minuten spielte Knaus von links aussen flach in die Mitte, wo Meister nur noch einschieben müsste, doch Rüthis Verteidiger rettete auf der Linie. Nach einer Viertelstunde ein nächster Angriff, diesmal über rechts. Keller zog aus 20 Metern ab, Abdoski verpasste es aber, den Ball ins Tor abzulenken. Nach knapp 20 Minuten folgte ein erster Warnschuss der Gastgeber durch Allgäuer. Goldach beherrschte aber das Spiel zusehends. Nach einer halben Stunde spielte Keller einen «Stanglpass» auf Abdoski, der aus aussichtsreicher Position wieder verpasste. Ein weiterer Freistoss für Goldach aus guter Distanz ging wieder am Tor vorbei. Kurz vor der Pause hatte Allgäuer noch einmal eine Chance, die Tapfer aber sicher behändigen konnte.

Die Tore nicht gemacht

In der Pause kam Hanselmann für Riedo. Nach fünf Minuten war es eben dieser Hanselmann, der Eugster nach einem Freistoss zu einer guten Parade zwang. Nach einer Ecke für die Gelbblauen kam Rüthi zu einem gefährlichen Konter, der durch den omnipräsenten Keller geklärt wurde. Nach einer Stunde kam Rüthi zur grössten Chance. Wiederum war es Allgäuer, der Saiti einsetzen konnte, aber dieser vergab kläglich. Danach kam Goldach auf der linken Seite zum Einwurf durch Knaus, Meister setzte sich durch und flankte zur Mitte, wo Abdoski endlich zur verdienten Führung traf. Nach Wechseln auf beiden Seiten kam Allgäuer zehn Minuten vor Ende der Partie zum Abschuss. Doch auch heute sollte das Sprichwort mit den nicht gemachten Toren zum Stimmen kommen. Nach einem Durcheinander im Goldacher Strafraum war es Zäch, der den Ball zum Ausgleich über die Linie drückte. Goldach konnte nicht mehr reagieren. Die Rheintaler suchten nur noch den Siegtreffer. Tatsächlich gelang ihnen ein erneuter Angriff über die linke Seite, wo Kobler den besten Rüthner Allgäuer mit einem Doppelpass bediente. Dieser schob in der Nachspielzeit zum Siegtreffer ein. So liessen sich die Goldacher eine sicher geglaubte Beute aus dem Rucksack stehlen und mussten schwer enttäuscht die Heimreise antreten. Trainer Hafner meinte: «Eine solche Partie habe ich nun doch noch nie am eigenen Leib erlebt.» Nun gilt es für die Goldacher, die Pause zu nutzen und weiter an die Stärken zu glauben, die sie in diesem Spiel zeigten. (nida/lim)