Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

In die Musikwelt eintauchen

Klanginstallationen von sechs Künstlerinnen und Künstlern, Konzerte und Workshops: Am Samstag feiert die zweite Klangzeit in der evangelischen Kirche Heiligkreuz Vernissage.
Claudia Schmid
Die Arboner Künstlerin Monika Hollenstein und Pfarrer Christoph Semmler am «Wasserbecken». (Bild: Ralph Ribi)

Die Arboner Künstlerin Monika Hollenstein und Pfarrer Christoph Semmler am «Wasserbecken». (Bild: Ralph Ribi)

Praktisch jeder kennt eine Geige. Wie aber sieht ein Klangstuhl aus? Wie fühlt es sich an, auf ihm zu sitzen? Die Töne der Kirchenglocken sind unseren Ohren vertraut. Wie aber kommt es, dass aus einem Stück Abflussrohr Glockengeläute erklingt? An der Klangzeit St. Gallen, die vom 3. Dezember 2011 bis am 8. April 2012 zum zweitenmal in der evangelischen Kirche Heiligkreuz stattfindet, gibt es Spannendes und Wundersames zu entdecken. Verschiedene Veranstaltungen laden dazu ein, auf besondere Weise in die faszinierende Welt des Klangs und der Musik einzutauchen.

Baumstimmen und Flötenlabor

Herzstück der Klangzeit sind auch dieses Jahr wieder die Klanginstallationen, die von sechs Künstlerinnen und Künstlern entworfen und gebaut worden sind. Sie stehen in den sechs hohen Fensternischen der evangelischen Kirche Heiligkreuz.

Von Doris Roduner und Andreas Kleindienst aus dem Toggenburg stammt die Installation «Klangmagie», von Monika Hollenstein aus Arbon «Wasserbecken» und von Jan Flendrie aus Davos «Baumstimme». Stefan Philippi hat in seiner Arboner Werkstatt am See die Installationen «Blitz und Donner» und «Zwei Klangvariationen» geschaffen. Zudem ist zusammen mit Erika Brunner «Flötenlabor» entstanden. Die Klanginstallationen sind nicht nur Ausstellungsobjekte zum Betrachten, sondern können von allen Interessierten während der Spielzeiten an jedem Freitag von 14 bis 16.30 Uhr ausprobiert werden.

Eröffnung und Vernissage der Klangzeit ist diesen Samstag um 20 Uhr. Die Künstlerinnen und Künstler bespielen ihre Klanginstallationen und geben so einen ersten Eindruck der Klangzeit. Auf die Vernissage folgt eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Sie reichen von der Kinderweihnachtsfeier über Konzerte mit den Klanginstallationen bis zu mittelalterlichen Gesängen und einer Filmnacht mit «Searching the Great Song» von Michael Stillwater. Zum Programm gehören aber auch Workshops rund um die Themen Musik, Tanzen und Instrumentenbau. Den Schlusspunkt setzt die Klangzeit am Ostersonntag, 8. April, mit einem Osterzmorge.

Erste Klangzeit ein Erfolg

Die erste Klangzeit ist letztes Jahr auf Initiative von Künstler und Klangspieler Stefan Philippi und Pfarrer und Musiker Christoph Semmler entstanden. Sie zog 1700 Besucherinnen und Besucher an. «Eine unerwartet grosse Zahl, die uns überraschte und natürlich freute», betont Christoph Semmler.

Das grosse Interesse habe dazu ermutigt, der ersten Klangzeit St. Gallen eine zweite folgen zu lassen, erklärt Stefan Philippi. Die beiden Initianten können sich gut vorstellen, dass für eine dritte Ausführung auch internationale Klangkünstler für das Projekt gewonnen werden.

Weitere Informationen im Internet unter www.klangzeit-stgallen.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.