In der Stadt, nicht im Ausland einkaufen

Pro City setzt die Werbeoffensive fürs Einkaufen im Inland und vor allem in der St. Galler Innenstadt fort. Die Vereinigung der Innenstadtgeschäfte lanciert dafür gemäss gestriger Mitteilung eine Sympathiekampagne mit Radiospots und Grusskarte.

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Die Grusskarte, mit der Pro City ab 11. Mai fürs Einkaufen in der St. Galler Innenstadt werben will. (Bild: pd)

Die Grusskarte, mit der Pro City ab 11. Mai fürs Einkaufen in der St. Galler Innenstadt werben will. (Bild: pd)

Der Detailhandel in Grenznähe hat seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses zusätzlich Probleme. Auch viele St. Gallerinnen und St. Galler pilgern am Wochenende in die Konsumtempel ennet der Grenze. Viele sowieso schon günstigere Produkte sind hier dank des Zerfalls des Euro mit einem noch grösseren Preisvorteil zu bekommen.

Das einheimische Gewerbe sieht diese Entwicklung mit Besorgnis. Seine Exponenten haben in den letzten Monaten immer wieder an die Konsumenten appelliert, das Geld doch im Inland auszugeben. Pro City startet am 11. Mai zu diesem Zweck eine Sympathie-Kampagne und gibt dafür eine Grusskarte heraus. Damit will sich die Vereinigung bei jenem Teil ihrer Kundschaft bedanken, der «die Vorzüge der schönen St. Galler Innenstadt mit ihrem attraktiven Einkaufsangebot zu schätzen» wisse. Gleichzeitig sollen Kundinnen und Kunden aus der Region dazu animiert werden, «wieder vermehrt in der Stadt einzukaufen und das einheimische Gewerbe in dieser schwierigen Situation zu unterstützen».

Zur Kampagne gehören Werbespots bei Radio FM1. Als Ergänzung verteilen «zahlreiche Geschäfte der Innenstadt» ihren Kunden eine von Zeichnerin Corinne Bromundt gestaltete Sympathie-Karte zusammen mit einem «Danke-Munzli». (pd/vre)

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