In der Stadt gibt's Vorreiter

In St. Gallen wird bereits Urban Gardening betrieben. Der Kindertreffpunkt Tirumpel beispielsweise pflanzt mit den Kindern Gemüse und Beeren in Kisten an, welches die Kinder dann als Zvieri serviert bekommen. Auch die Wiborada-Gartenweiber betreiben mit ihrem Projekt Urban Gardening.

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In St. Gallen wird bereits Urban Gardening betrieben. Der Kindertreffpunkt Tirumpel beispielsweise pflanzt mit den Kindern Gemüse und Beeren in Kisten an, welches die Kinder dann als Zvieri serviert bekommen. Auch die Wiborada-Gartenweiber betreiben mit ihrem Projekt Urban Gardening. Seit 2011 bewirtschaften sie den ehemaligen Klostergarten in St. Georgen. Zudem gibt es in St. Gallen viele Familiengärten. Sie unterscheiden sich vom Urban Gardening insofern, als dass sie nicht gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Familien, Paare und Einzelpersonen gärtnern auf ihrem Pflanzplatz für sich allein.

Stärker an Öffentlichkeit treten

In ihrer Masterarbeit an der Fachhochschule schlägt Yasmine Zweifel unter anderem vor, dass sich die diversen Urban-Gardening-Projekte auch online präsentieren und verknüpfen müssten. Dies, um Anlässe breit ankündigen zu können. Gerade, weil der Gemeinschaftssinn ein Pfeiler des Urban Gardening ist, sollten viele Anlässe organisiert werden. Kleine Erntedankfeste, gemeinsames Kochen oder ähnliches.

Typische Probleme

Zweifel erwähnt auch Probleme, vor die sich Stadtgärtner immer wieder gestellt sehen. Zum einen müsse ständig nach Finanzen gesucht werden. Zum anderen basieren die Projekte auf Freiwilligenarbeit. Die Mitglieder ans Projekt zu binden und neue zu gewinnen, sei oft schwierig, schreibt Zweifel. Auch Vandalismus, Vermüllung oder Lärmklagen von Nachbarn können vorkommen. (rsp)

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