In Bruggen roch’s nach Fisch

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Rätselraten Das Brummen im Tschudiwies-Quartier ist nicht das erste unerklärliche Phänomen in der Stadt. Vor genau vier Jahren, im Mai 2013, hielt Fischgestank den Westen der Stadt auf Trab. Damals führte die Stadt Luftmessungen durch, nachdem sich zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner über den Geruch beschwert hatten. Wie derzeit im Tschudiwies waren auch damals in Bruggen die Spekulationen über die Ursachen für den Fischgeruch gross. So vermuteten einige, die Geruchsemissionen kämen vom Geothermie-Bohrloch im Sittertobel oder dem benachbarten Kehrichtheizkraftwerk. Andere gingen davon aus, dass streng riechende Pflanzen oder die Industrie dafür verantwortlich seien. Schliesslich bat die Stadt die Bevölkerung um Hinweise, um die Ursache zu finden. Die Nachforschungen blieben aber ergebnislos. Bis heute ist unklar, warum es vor vier Jahren im Westen der Stadt so stark «fischelete». (ghi)