In Andwil herrscht Mangel an Bauland

In Andwil ist das Angebot an Bauland klein, die Nachfrage nach solchem aber gross. Im Rahmen der Richtplanung hat der Gemeinderat darum ein Gebiet im Ebnet als mögliches Bauland ins Auge gefasst.

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andwil. Ungefähr 20 000 Quadratmeter gross ist besagtes Gebiet unterhalb des Gemeindehauses, zwischen Lätschenstrasse und Arneggerstrasse gelegen. Und es ist noch nicht eingezont. Über das entsprechende Einzonungsgesuch werde das kantonale Amt für Raumentwicklung und Geoinformation nach Vorlage verschiedener Bewilligungsvoraussetzungen entscheiden, informiert der Gemeinderat.

Verdichtet bauen

Weiter heisst es in der gemeinderätlichen Mitteilung, dass die Erarbeitung der Entscheidgrundlagen noch nicht abgeschlossen sei. Vorgesehen sei in diesem Gebiet eine verdichtete Bauweise. Er hoffe, dass in den nächsten Jahren eine etappierte Überbauung realisiert werden könne. Wichtig sei dabei die Erarbeitung eines Gesamtüberbauungskonzepts, das eine qualitativ hochstehende Bebauung ermögliche und somit die optimale Integration in das Dorfbild von Andwil gewährleiste, schreibt der Gemeinderat.

Nicht einfach

Auch die Nachfrage nach Bauland für Einfamilienhäuser sei gross, heisst es in der Mitteilung weiter. Aber es gebe im Moment praktisch kein überbaubares Land. Und Land neu einzuzonen, sei nicht einfach. Denn die Bewilligung von Begehren um Einzonung im niederzonigen Wohnbereich werde von den kantonalen Stellen erst nach einer strengen Prüfung der Voraussetzungen erteilt. Diese Verfahren seien zeitintensiv. Der Gemeinderat bleibt aber bestrebt, mittelfristig wieder Bauland für Einfamilienhausbauten zur Verfügung stellen zu können. (pd/red.)

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