Immer wieder ein Erlebnis

Die Erlebnisviehschau im Vorderländer Hauptort bietet seit Jahren jedem etwas. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Tiere, aber auch das Rahmenprogramm lässt sich sehen.

Monika Egli
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Mit 350 Tieren, darunter zwei Stiere, zählt Heiden-Grub zu den grösseren Viehschauen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. (Bild: Monika Egli)

Mit 350 Tieren, darunter zwei Stiere, zählt Heiden-Grub zu den grösseren Viehschauen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. (Bild: Monika Egli)

Heiden. Hauptakteure auf dem «Bären»-Platz waren eindeutig die 350 Kühe und 2 Stiere. 13 Bauern, 9 aus Heiden und 3 aus Grub AR, hatten ihre schönsten und tüchtigsten Tiere auf den Platz gebracht. Fünf Bauern waren sennisch, einer nach Oberländer Art aufgefahren.

Stolze Jungzüchter

Die Experten Christian Sprecher, Eugen Schläpfer und Christian Schneider hatten es nicht ganz einfach, aus all den Prachtstieren die besten und schönsten zu küren.

Die wiederum erfolgreiche Schau mit mehr Tieren als im Vorjahr stand unter der Leitung von Schaupräsident Michael Eugster.

Dass der Nachwuchs an tüchtigen Züchtern und Züchterinnen im Appenzeller Vorderland gesichert ist, sollte sich am frühen Nachmittag zeigen. 19 Jungzüchterinnen und Jungzüchter aus dem ganzen Vorderland und aus Oberegg führten mit Stolz und Können ihre Tiere vor.

Als Jury amteten Erika Streuli, Gemeindepräsidentin von Grub, und Norbert Näf, Gemeindepräsident von Heiden.

Rahmenprogramm zieht

Ein Festzelt, Kutschenfahrten und Marktstände lockten auch viele Gäste aus nichtbäuerischen Kreisen an.

Ein spezielles Jubiläum konnte heuer Johann Jakob Solenthaler feiern: Er hat zum 40. Mal an der Viehschau teilgenommen.

Dazu, und das freue ihn ganz besonders, waren drei Generationen Solenthaler auf dem Platz: Nebst Johann Jakob auch Sohn Johannes sowie die Grosskinder Silvan und Jeannine, die beim Jungzüchterwettbewerb teilnahmen.