Immer noch Herzklopfen beim Jodeln

«Dieses Jodlerfest war ganz speziell für mich. Ich habe schon viele Anlässe besucht, aber noch nie fand es bei mir zu Hause in Gossau statt.» Monika Krapf, Kursleiterin im Nordostschweizerischen Jodlerverband, war nicht nur im Organisationskomitee des NOSJF tätig, sondern jodelte selber am Fest.

Jonas Manser
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Monika Krapf Kursleiterin NOSJF (Bild: pd)

Monika Krapf Kursleiterin NOSJF (Bild: pd)

«Dieses Jodlerfest war ganz speziell für mich. Ich habe schon viele Anlässe besucht, aber noch nie fand es bei mir zu Hause in Gossau statt.» Monika Krapf, Kursleiterin im Nordostschweizerischen Jodlerverband, war nicht nur im Organisationskomitee des NOSJF tätig, sondern jodelte selber am Fest. Sie erhielt in zwei Vorträgen im Duett die Note eins und die Note zwei. «Es ging viel zu schnell vorbei.» Man habe sich über drei Jahre lang auf den Anlass vorbereitet. Als es dann nach den letzten Vorbereitungen endlich losging, sei es schon wieder fertig gewesen. Der Umzug sei einer der Höhepunkte für Monika Krapf gewesen. «Man hat alle Gesichter gekannt, und jeder hat einem zugejubelt. Es war ein tolles Gefühl.» Auch Arbeitskollegen, die selber nicht viel mit Jodeln am Hut hätten, seien vom harmonischen und friedlichen Fest begeistert gewesen. Obwohl die 61-Jährige noch immer Herzklopfen verspüre, wenn ihr Gesangsvortrag von einer Jury bewertet wird, könne sie die Anlässe heute geniessen. «Früher war ich so schrecklich nervös. Mittlerweile gehe ich es ein wenig ruhiger an.» Monika Krapf schwärmt auch vom OK: «Jede Stelle war mit motivierten Leuten besetzt.» Sie habe zwar schon in mehreren Organisationskomitees mitgearbeitet, aber dieses sei bis anhin das beste gewesen.

Die Redaktion befragt Teilnehmer des NOSJF nach ihren eindrücklichsten Erinnerungen.