Im Zeichen des Orients

«Spirit of Sultan» heisst der neueröffnete orientalische Club in der Goliathgasse. Vom Erfolg ist der Geschäftsinhaber überzeugt.

Thea Weder
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Der Geschäftsinhaber Mesut Sin im neueröffneten «Spirit of Sultan». (Bild: Thea Weder)

Der Geschäftsinhaber Mesut Sin im neueröffneten «Spirit of Sultan». (Bild: Thea Weder)

Bauchtänzerinnen, Wasserpfeifen und eine orientalische Einrichtung: Der Club an der Goliathgasse 28 hat ein weiteres Mal sein Gesicht geändert. Sechs Monate lang wurde das ehemalige «Ozon» umgebaut, gestern wurde der Club Spirit of Sultan eröffnet. Einrichtung und das Angebot stehen ganz im Zeichen des Orients.

Exotisches Ambiente

«Die Freude über die Neueröffnung ist gross», sagt Mesut Sin, Geschäftsinhaber des Clubs. Der 23jährige stammt aus der Türkei, wohnt in Winterthur und hat die Bar grösstenteils selber umgebaut und eingerichtet. Er ist überzeugt, dass sein «orientalisches Konzept die ausgehfreudigen St. Gallerinnen und St. Galler anspricht». Etwas in der Art gebe es hier nämlich noch nicht. Seine Spezialität ist die «originale Früchteshisha». Anders als bei der regulären Wasserpfeife wird bei dieser eine Naturkohle geraucht, und anstatt eines klassischen Keramikkopfs werden ausgehöhlte Früchte, beispielsweise eine Ananas oder eine Melone, verwendet. Der Fruchtgeschmack des Rauches werde dadurch intensiver. Zur orientalischen Atmosphäre passten auch die Bauchtänzerinnen, die jeweils am Wochenende im Club auftreten. Natürlich zu passender Musik, die von einem DJ eingespielt wird. «Das Ganze soll authentisch wirken», sagt Sin. Musik wie Hip-Hop oder House seien bei ihm sicher nicht zu hören.

Freier Eintritt

Mit seinen rund 60 Quadratmetern bietet der doppelstöckige Club Platz für bis zu 250 Gäste. Sin will vor allem junges Publikum ab 18 Jahren ansprechen. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Bar, ausser montags, jeden Tag.