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«Im Verein ändert sich gar nichts»

Der FC Winkeln schaffte nach einer konstanten Saison den Aufstieg in die 2. Liga interregional. Ihr Präsident Silvan Wüthrich spricht über die Zielsetzung für die kommende Saison und die bevorstehenden Herausforderungen.
Benjamin Waibel
Silvan Wüthrich auf der Tribüne im Gründenmoos, dem Heimstadion des FC Winkeln. (Bild: Benjamin Manser)

Silvan Wüthrich auf der Tribüne im Gründenmoos, dem Heimstadion des FC Winkeln. (Bild: Benjamin Manser)

Herr Wüthrich, am vergangenen Samstag schloss der FC Winkeln die Aufstiegssaison ab. Wie verbrachten Sie diesen Abend?

Silvan Wüthrich: Wir haben uns nach dem Spiel im Clubheim mit Familien, Freunden, Sponsoren und Gönnern versammelt. Einfach mit allen, die uns Gutes getan haben. Gemeinsam haben wir zu Abend gegessen und auf den Aufstieg angestossen. Es war eine sehr schöne Feier.

War dieser familiäre Zusammenhalt innerhalb des Teams ausschlaggebend für die gute Saison?

Wüthrich: Es passten einige Faktoren zusammen. Die Kollegialität im Team, welche in den letzten acht Jahren entstand, die Aufbauarbeit vom ehemals langjährigen Trainer Jack Hörler, welche sich nun unter dem neuen Trainer René Brandenberger ausgezahlt hat, oder die wenigen Strafpunkte, welche am Ende die Differenz ausmachten. Schlussendlich ist es eine sensationelle Teamleistung. Jedes einzelne Puzzleteil war dafür nötig.

Und nun startet die Vorbereitung auf die neue Saison?

Wüthrich: Jetzt haben die Spieler erst mal Ferien verdient, das ist selbstverständlich. Schon Mitte Juli steigen wir aber wieder ins Training ein, je nachdem, wann die Plätze bereit sind. Die Zeit vergeht jeweils sehr schnell.

Worauf arbeitet man in dieser Vorbereitung hin? Was sind die Ziele für die kommende Saison?

Wüthrich: Unser Ziel ist eindeutig der Klassenerhalt. Das Kader ist von der Qualität etwas stärker einzuschätzen als dasjenige, welches 2006 den direkten Wiederabstieg hinnehmen musste. In jedem Einzelnen unserer Spieler sollte der nötige Ehrgeiz geweckt sein. Deshalb erwarte ich auch vollen Einsatz.

Sind im Team personelle Umstellungen geplant, um dieses Ziel zu erreichen?

Wüthrich: Für uns ändert sich weder die Philosophie noch das Umfeld im Verein. Grundsätzlich gehen wir mit dem Aufstiegsteam in die neue Saison. Zudem werden einige Spieler ins Team zurückkehren, die zuvor aufgrund von Verletzungen oder ihres Studiums abwesend waren. Sie werden das Kader sowohl in der Qualität wie auch in der Breite verstärken. Ob wir dennoch Spieler benötigen, zeigt sich situationsbedingt. Aber im Amateursport müssen wir ohne Transfergelder auskommen.

Der Aufstieg bringt auch einen grösseren Aufwand mit sich. Mindert das die Vorfreude?

Wüthrich: Wir werden weiterhin drei Mal wöchentlich trainieren, der Aufwand wird also nicht grösser. Für die An- und Rückreise an Auswärtsspiele müssen wir hingegen mehr Zeit einrechnen. Das sollte aber kein Problem darstellen. Im Gegenteil: Wir freuen uns, in neuen Stadien auf neue Gegner zu treffen.

Und in finanzieller Hinsicht?

Wüthrich: Auch hier ändert sich für die Spieler nichts. Für den Verein selbst entstehen jedoch Mehrkosten durch Schiedsrichterspesen oder Verbandsabgaben. Der Vorstand nimmt nun die Aufgabe in Angriff, diese Mehrkosten decken zu können.

Profitieren die Spieler von dieser Aufstockung der Einnahmen?

Wüthrich: Unsere Spieler haben mit der Infrastruktur und dem familiären Zusammenhalt im Verein eine tolle Umgebung. Die Spieler werden weiterhin keine Punkteprämien oder Spesenvergütungen erhalten. Das war immer unsere Strategie und wird sich in Zukunft nicht ändern.

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