IG will Stadt am See bis 2017 – SP geht schon voran

Die IG Stadt am See kündigt eine Initiative zur Fusion der Gemeinden Rorschach, Rorschacherberg und Goldach bis 2017 an. Die drei SP-Ortsparteien machen es schon einmal vor: Sie wollen sich heute zusammenschliessen.

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RORSCHACH. Die IG Stadt am See hat an ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag angekündigt, die Fusion der drei Gemeinden innert der nächsten Amtsperiode (2012–1916) entscheidend voranzutreiben. Die Zeichen für ein Zusammengehen stehen gut: «Momentan passiert viel», sagt IG-Präsident Stefan Schneider und nennt jüngste Beispiele wie Spitex, Feuerwehr, Seeufergestaltung, Autobahnanschluss oder die Absichtserklärung des Arbeitgeberverbands für eine Fusion.

Seit Gründung der IG vor sechs Jahren sei das «Bewusstsein sehr gewachsen», so Schneider. Nun seien Verbündete und Bewegungen in der Bevölkerung gefragt, um eine Initiative zu lancieren. «Wenn wir es bis 2017 schaffen wollen, müssen wir 2014 in allen Gemeinden Unterschriften sammeln und Grundsatzabstimmungen an der Urne durchführen.»

Bereits einen Schritt weiter ist die SP: Heute abend findet in Rorschach die Fusionsversammlung der drei SP-Ortsparteien Rorschach, Goldach und Rorschacherberg statt. Die Gemeinden seien «längst zusammengewachsen», meint eine SP-Arbeitsgruppe: «Mit einer Fusion wären wir nicht drei Vorortsgemeinden von St. Gallen, sondern ein wichtiges Subzentrum, eine attraktive Stadt am See.» Nachdem die seit einem Jahr vorbereitete SP-Fusion von allen drei Ortssektionen im Frühling grundsätzlich «mit grossem Mehr» begrüsst worden ist, dürfte der historischen Fusion nichts mehr im Weg stehen.

Während sich die Leute der IG Stadt am See (offiziell) wohlweislich hüten, einen Namen für das künftige Gebilde zu nennen, scheint die SP ihren Namen problemlos gefunden zu haben: «SP Rorschach Stadt am See» heisst es in der Einladung. (mel)

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