IG Bernhardzell sagt Ja zu einer Stiftung

bernhardzell. Der Vorstand der IG Bernhardzell empfiehlt den Stimmberechtigten, Ja zu sagen zur Zukunft des Alters- und Pflegeheims Wiborada und damit auch Ja zur Gründung einer Stiftung als Trägerin. Abgestimmt wird darüber am 28. November.

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bernhardzell. Der Vorstand der IG Bernhardzell empfiehlt den Stimmberechtigten, Ja zu sagen zur Zukunft des Alters- und Pflegeheims Wiborada und damit auch Ja zur Gründung einer Stiftung als Trägerin. Abgestimmt wird darüber am 28. November. Mit dem Ja zur Stiftung sagen die Stimmberechtigten auch Ja dazu, dass die Gemeinde der Stiftung ein zinsloses, rückzahlbares Darlehen von maximal 6,76 Millionen Franken gewährt. Dieses Geld ist bestimmt für den Bau eines neuen Alters- und Pflegeheims.

Dass über die Stiftung und die Darlehensgewährung in einem «Aufwisch» abgestimmt werden muss, das gefällt dem Vorstand der IG Bernhardzell nicht besonders. IG-Präsident Rico Lehmann sagt dazu: «Wir hätten es gerne gehabt, wenn wir zuerst über die Gründung einer Stiftung und erst in einem zweiten Schritt über die Gewährung eines Darlehens hätten abstimmen können.» Aber der Sache zuliebe habe sich die IG für ein Ja entschieden. «Wir wollen, dass es in Sachen <Wiborada> nun endlich vorwärts geht.»

Kritik äussert Rico Lehmann im Namen der IG Bernhardzell auch am Vorgehen des Gemeinderates. «Wir sind enttäuscht.» Da hätten alle Parteien zweimal Stellung genommen zum Projekt und hätten Fragen aufgeworfen. «Aber darauf ging der Gemeinderat gar nicht ein.» So etwas dürfe in Zukunft nicht mehr geschehen. (mb)

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