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Ideen im Aufwind

Bei «Zukunftskafis» werden Wünsche aus der Bevölkerung zwar diskutiert, dann aber oft nicht weiterverfolgt. Nicht so in Mörschwil: Hier werden gleich mehrere Ideen umgesetzt.
Angelina Donati
Mörschwiler drücken die Art der Freiwilligenarbeit in Zeichnungen aus. Zu betrachten waren sie bis vor einer Woche vor dem Gemeindehaus. (Bild: Peer Füglistaller)

Mörschwiler drücken die Art der Freiwilligenarbeit in Zeichnungen aus. Zu betrachten waren sie bis vor einer Woche vor dem Gemeindehaus. (Bild: Peer Füglistaller)

MÖRSCHWIL. Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen alleine reichen nicht aus, um etwas bewegen zu können. Dazu braucht es Menschen, die sich des Ganzen annehmen. Taten lassen auch die Mörschwiler folgen, die nach dem «Zukunftskafi» bereits einige Projekte umgesetzt haben oder noch werden. Ob Generationenkreis, Adler, Begegnungsplatz oder Guckdoch: Regelmässig treffen sich die Mitglieder dieser Arbeitsgruppen und gestalten neue Ideen aus.

Freiwillige wertschätzen

Bis vor einer Woche zierte eine Wäscheleine mit Zeichnungen den Vorplatz des Gemeindehauses. Ein Projekt der Gruppe Guckdoch, um Beispiele von Freiwilligenarbeit zu veranschaulichen. Gestaltet wurden die Werke von 80 Kindern und Erwachsenen. Mit dieser und weiteren Aktionen will Guckdoch die Freiwilligenarbeit sichtbar machen, wie Mitglied Thomas Oesch erklärt. Seit Anfang Jahr werden Mörschwiler, die sich freiwillig engagieren, im Gemeindeblatt porträtiert. Einfach ist die Organisation nicht: «Die meisten wollen kein grosses Aufheben um ihre Person.» Eine Wertschätzung, die den Freiwilligen dennoch zustehe, so Oesch.

Die Ergebnisse einer Umfrage haben ausserdem gezeigt, dass Freiwillige mit einem Fest geehrt werden sollen. Dieses findet am 31. Oktober statt. Der Gedanke, Freiwillige wertzuschätzen, habe auch beim Gemeinderat Anklang gefunden, und die Projekte würden unterstützt, sagt Thomas Oesch, der selber als Gemeinderat amtet.

Mit erster Begegnung zufrieden

Auch die Gruppe Begegnungsplatz Mörschwil setzt sich intensiv mit Ideen auseinander. So konnte bereits der erste Spielmittag durchgeführt werden. Bei Kaffee und Kuchen haben Jung und Alt gemütliche Stunden mit Kartenspielen, Stelzenlaufen und Jassen verbracht, wie Tina Dätwyler, Mitglied der Arbeitsgruppe, sagt. Zu Spitzenzeiten seinen etwa 30 Leute vor Ort gewesen. Zusätzliche Besucher habe ihnen das Vaki-Turnen, das gleich nebenan stattfand, beschert. «Mit dem Besucheraufmarsch des ersten öffentlichen Anlasses sind wir sehr zufrieden», so Tina Dätwyler.

Weitere Treffen geplant

Auch einen Standort, um von April bis Oktober einen Treffpunkt für die Mörschwiler schaffen zu können, habe man gefunden. Die Gespräche seien noch in Gang. «Der Standort liegt zentral, um möglichst auch jene anzusprechen, die vorbeischlendern», sagt Tina Dätwyler.

Um Begegnungen weiter zu fördern, plant die Gruppe nebst dem Spielmittag weitere Anlässe nach den Sommerferien. An Ideen wie etwa einem White Dinner, Flohmarkt oder einem zweiten Spielmittag fehle es nicht, so Tina Dätwyler. Die Ideen seien aber noch nicht ausgreift.

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