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Idee eines stillstehenden Stadtrats als Stellvertreter

Vorstoss Nach dem Rücktritt von Stadtrat Stefan Lenherr (CVP) gab es im Gossauer Stadtrat bis Anfang Jahr eine monatelange Vakanz, die mit Stellvertretungen überbrückt werden musste. Stadtpräsident Alex Brühwiler und Stadträtin Gaby Krapf übernahmen bis zum Amtsantritt von Claudia Martin Teile des Departementes Bau, Umwelt und Verkehr, das nach dem Rücktritt Lenherrs im Frühling 2017 führungslos war.

Stadtparlamentarier Werner Bischofberger (SP) reichte vor dem Hintergrund dieser Stellvertretungen eine Einfache Anfrage ein zu den Stadtratspensen. Es freue ihn, schreibt Bischofberger, dass es Brühwiler und Krapf gesundheitlich gut gehe, obschon sie lange Zeit ein grösseres Pensum zu bewältigen gehabt hätten. Anderseits stelle sich ihm auch die Frage, ob die Pensen an die Stadträte nicht zu grosszügig bemessen seien, wenn es so leicht falle, über längere Zeit ein halbes Pensum eines zurückgetretenen Stadtrates zu übernehmen.

Bischofberger will vom Stadtrat konkret wissen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die praktizierte Stellvertreterregelung nicht zu einem Burnout und damit verbunden womöglich zu einem Ausfall eines Mitglieds der Stadtregierung führe. Die Regelung von Stellvertretungen scheine ihm für kurze, krankheitsbedingte Absenzen angebracht, schreibt der Sozialdemokrat. Er stellt aber gleichzeitig die Frage, ob für längere Abwesenheiten von Stadtratsmitgliedern nicht eine andere Regelung angedacht werden müsse. Bischofberger bringt gar die Idee eines «stillstehenden Stadtrates» ein, der bei längerer Vakanz im Gremium einspringen könnte. (dwi)

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