«Ich kenne die Sorgen der Gewerbler»

Mauro Tiberi kandidiert am 28. Februar auf der Liste der FDP neu für den Kantonsrat. Der Coiffeurmeister will sich im Parlament vor allem für das Gewerbe einsetzen. Herr Tiberi, weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat?

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Mauro Tiberi Kantonsratskandidat FDP (Bild: pd)

Mauro Tiberi Kantonsratskandidat FDP (Bild: pd)

Mauro Tiberi kandidiert am 28. Februar auf der Liste der FDP neu für den Kantonsrat. Der Coiffeurmeister will sich im Parlament vor allem für das Gewerbe einsetzen.

Herr Tiberi, weshalb kandidieren Sie für den Kantonsrat?

Als Coiffeurmeister mit eigenem Geschäft kenne ich die Sorgen und Nöte der Gewerbler. Diese will ich in den Rat einbringen.

Um welche Sorgen handelt es sich vornehmlich?

Sorgen bereiten mir das Lädelisterben und der Einkaufstourismus. Es geht um die Sicherung der Arbeitsplätze und der Lehrstellen. Zudem wehre ich mich dagegen, dass sich jeder selbständig machen kann – vor allem wenn ihm dazu das nötige Know-how fehlt. Das führt zu einer Marktverzerrung. Es braucht eine Regulierung, eine höhere Hürde. Etwas mehr Staat wäre vorteilhaft.

Wie passt das mit dem liberalen Gedankengut der FDP zusammen?

Ich erlebe hautnah mit, was dem Gewerbe wehtut. Deshalb sehe ich das ein bisschen anders. Aber freisinnig bedeutet ja, dass man denken kann, was man will.

Sie haben sich auch für eine Teilnahme am diesjährigen Eurovision Song Contest beworben. Welche Kandidatur macht Sie nervöser?

Jene für den Kantonsrat. Da steht mehr auf dem Spiel. Es geht um die Zukunft der Betriebe und der Arbeitsplätze. Das andere mache ich vor allem zum Spass.

Ist Ihr Ehrgeiz in der Politik also grösser?

Ja, er wurde mir schon in meiner Kindheit eingeprägt. Mein Vater hat sich immer für Politik interessiert und war selbst aktiv – allerdings am anderen Ende des politischen Spektrums. (cw)

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